Berichte 
aus den letzten Monaten und Jahren

Tischtennis-Vereinsmeister 2018 : Wolfgang Brandenburg

Bei strahlendem Sonnenschein spielten wir diesmal am 6.10. unsere Vereinsmeisterschaft in der Turnhalle Merklinde aus. Was für Outdoor-Sportarten gut ist, erwies sich in diesem Fall als störend; die Sonne blendete die Akteure an den Tischtennis-Platten und gab der Seitenwahl eine ungewohnte Bedeutung. Dennoch kam es zu spannenden Spielen und teils überraschenden Ergebnissen: Vereinsmeister im Fun-Wettbewerb (keine Mitglieder der TT-Abteilung) wurde wieder einmal Nils Roepke. Er gewann auch gegen seine ärgsten Konkurrenten Christian Hoffmann mit 3:1 Sätzen im letzten Spiel des Nachmittags. Ebenfalls im letzten Spiel wurde Meisterschaft der TT-Abteilung entschieden. Die bis dahin ohne Punktverluste führenden Michael Dombrowski und Wolfgang Brandenburg trafen erst zum Schluss aufeinander. Klar, mit 3:0 Sätzen, errang Brandenburg den diesjährigen TT-Vereinsmeistertitel.


KiBiWo 2018: Wir waren wieder dabei

Wie in jedem Jahr beteiligten sich Mitarbeiter und Kinder unserer Jungschar an der Kinderbibelwoche der Paulus-Kirchengemeinde. Das Thema lautete diesmal: „Unterwegs mit Franz von Assisi“. Die Jungscharmitarbeiter betreuten die Gruppe „Rotes Kreuz“, die mit 20 Kindern im Großen Saal des Wichernhauses tagte. Nach dem gemeinsamen Beginn um 9:00 Uhr in der Lutherkirche gingen alle 100 angemeldeten Kinder in ihre Gruppen und erlebten dort einen spannenden Vormittag. „Rotes Kreuz“ konnte sich auf viel Erfahrung aus unserer Jungschararbeit stützen und so den Kindern ein abwechslungsreiches Programm bieten. Neben dem gemeinsamen Frühstück, dem Gruppengespräch und den Mal- und Bastelarbeiten, standen auch beliebte Gruppenspiele auf dem Programm. Der letzte Tag der KiBiWo wurde auch für eine Werbeaktion für die „Rauxeler Ritter“ genutzt und zu den Ferien-Jungscharstunden eingeladen. Das Ergebnis dieser Aktion war ermutigend: Mit 9 bzw. 11 Kindern verzeichnete die Jungschar in den Herbstferien ihren Jahreshöchstbesuch. Insbesondere die Kinder vom „Roten Kreuz“ ließen sich ansprechen und fanden den Weg ins Gemeindehaus Dorf Rauxel. Jungscharleiter Nils Roepke war begeistert: „Ich habe jetzt 26 Jahre Mitarbeit bei der KiBiWo hinter mir, aber an so einen Werbeerfolg kann ich mich nicht erinnern!“ Hoffentlich ist es ein nachhaltiger Erfolg, denn die nächste große Jungscharveranstaltung wartet schon: Winterfreizeit vom 1.1.19 - 5.1.19 im Gemeindehaus Dorf Rauxel. Von dieser Stelle geht auch ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Hans-Jürgen Knipp, der nach 29 KiBiWos unter seiner Gesamtleitung im nächsten Jahr pensioniert wird. Danke für 26 Jahre gute Kooperation zwischen Jungschar und Kinderbibelwoche!    

Unser 120. Vereinsjubiläum: Ein tolles Fest

„CVJM –Da werden sie geholfen! - Und das bereits seit 120 Jahren…“

Diese Überschrift der Festpredigt von Bundessekretär Holger Noack für den Gottesdienst am Jubiläumssonntag beschreibt sehr gut, welchen Aufgaben sich der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) weltweit, seit 120 Jahren auch hier in Castrop-Rauxel, verschrieben hat. „Die jungen Menschen stehen im Mittelpunkt“ erklärt unser seit 2012 amtierender 1.Vorsitzender Lars Roepke. „Wir wollen Lebenshilfe geben, Ansprechpartner sein und, gemäß der Symbolik des CVJM-Dreiecks, den jungen Menschen an Körper, Geist und Seele ertüchtigen. Den größten Dienst, den wir leisten können ist der, dass wir die Menschen mit dem Wort Gottes in Kontakt bringen und bezeugen, welch unglaublich große Liebe Jesus Christus für jeden einzelnen bereit hält.“ Damit bewegt sich Lars ganz in der Tradition seiner Vorgänger in der langen Geschichte des CVJM Castrop. Dieser Geschichte wurde am 9.9.2018 auf dem Gelände des Wichernhauses gedacht. 150 Besucher fanden sich ein, um nicht nur ein ausgezeichnetes griechisches Mittagsbuffet zu genießen, sondern zuvor auch in der Lutherkirche den Worten von Prediger Holger Noack (s.o.) zu lauschen, die Klänge des Posaunenchores (Leitung: Bundesposaunenwart Matthias Schnabel) zu genießen und später im Wichernhaus Fotos, Urkunden und Zeitungsausschnitte aus längst vergangener Zeit zu bestaunen, Grußworten zu lauschen und das eben beschriebene Mittagessen gemeinsam einzunehmen. Seinen Abschluss fand das Fest mit einem Luftballonstart vom Hof des Wichernhauses, wobei die Siegerin oder der Gewinner bis heute noch nicht ermittelt ist. Fest stand allerdings für die Teilnehmer schon am Jubiläumstag: „Das war ein tolles, angemessenes Fest!“ (siehe auch Fotos im Fotoalbum)


CVJM-Wandertag am 23. September: Verregnet - trotzdem stattgefunden

Neun Wanderer nahmen trotz durchgehendem Regenwetter an unserem Wandertag teil. Von der Lutherkirche aus ging es über Dortmund-Bodelschwingh zum Gemeindehaus Dorf Rauxel. Dort erhöhte sich die Zahl der Teilnehmer auf vierzehn Personen, die sich zum Abschluss durchnässt die Grillwürstchen schmecken ließen.


Kinder-Sommerfreizeit im XS-Format

Eigentlich hatten wir das Thema Sommerfreizeit ja schon aufgegeben, als klar wurde, dass lediglich eine Anmeldung für die 11-tägige Freizeit in Brilon vorlag, sodass die Freizeit storniert werden musste. Doch das Angebot des Hausbetreibers, trotzdem und ohne weitere Hauskosten zu einer Kurzfreizeit mit einer Kleingruppe zu kommen, brachte neuen Schwung in das Mitarbeiterteam. Alles kam recht kurzfristig zustande: Neue Formulare wurden entworfen, ein Programm vorbereitet, Essenspläne geschmiedet und Reisemöglichkeiten „gecheckt“; alles ohne eine Vorstellung von der genauen Teilnehmerzahl. Letztendlich brachen wir am 18.8.18 mit 5 Personen zu einer Art „Jungschar-Familienfreizeit“ auf, die dann bis zum 23.8. andauerte. Der „harte Kern“ der Rauxeler Ritter begann ein ungewöhnliches Projekt. Das „Jugendhaus Gudenhagen“ in Brilon hat eigentlich 26 Betten. Wir fünf hatten dieses große Haus nun für uns allein.

Allerdings sorgten Kicker, TT-Platte, großes Außengelände und diverse Gesellschaftsspiele für reichlich Abwechslung. Alle waren am Abend genauso müde wie sonst auch. (Übrigens nicht nur am Abend…) Das Wetter war prima und wir konnten unsere Erfahrungen aus dem Jungscharprogramm gut nutzen um den Kindern ein interessantes Programm zu bieten. Die Kinder waren auch zu jeder Zeit bereit, sich auf den Freizeitablauf einzulassen und so herrschte insgesamt eine wirklich gute Stimmung. Lediglich ein Programmpunkt wurde „aus Versehen“ boykottiert, was zu kurzfristigen Verstimmungen der Freizeitleitung führte. Diese kleine „Panne“ wurde aber schnell wieder ausgebügelt und das Programm endete mit dem Höhepunkt „Stadtrallye in Brilon“ und „Schwimmen“.

Das große Potenzial einer Freizeit mit so wenigen Teilnehmern, die sich auch noch gut kennen, waren die guten Gespräche in den Gruppenstunden und am Abend. Ich denke, diese Freizeit hat die Rauxeler Ritter noch enger zusammengeschweißt. Das neue Lied „Du bist der Fels…“, das auf der Freizeit uraufgeführt wurde, unterstrich das an vielen Stellen. Wir lernten in den ersten Tagen den biblischen Propheten Samuel kennen und seine Berufung beim alten Priester Eli.

Die letzte Gruppenstunde stand ganz im Zeichen der geplanten gemeinsamen Abendmahlfeier am letzten Abend. Die Kinder hatten viele Fragen und waren wirklich interessiert. Auch die Unterschiede zwischen katholischem- und evangelischem Abendmahlsverständnis wurden ausführlich thematisiert. Diese letzte Gruppenstunde dauerte 2,5 Stunden und führte letztlich dazu, dass alle Teilnehmer um Mitternacht freiwillig an den „Tisch des Herrn“ traten. Aus meiner Sicht der emotionale Höhepunkt der Freizeit. Für mich war es jetzt die 16.Sommerfreizeit, und ich habe das „Kribbeln in den Fingern“ wieder gespürt, das ich seit 2012 so vermisst hatte. Winterfreizeiten und Zeltlager sind toll, haben einen eigenen Charme, sind aber nicht mit einer Sommerfreizeit in einem anderen Haus in toller Gegend zu vergleichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es in absehbarer Zeit eine 17.Sommerfreizeit geben könnte, vielleicht in ähnlichem zeitlichem Rahmen, aber mit mehr Teilnehmern. N R


CVJM-Cyclassics - zwei Teilnehmer gaben alles

Am 14.7.2018 fanden die diesjährigen Cyclassics statt. Bei strahlendem Wetter machten sich die Teilnehmer auf einen 30 km langen hügeligen Rundkurs. Höchstschwierigkeiten waren die Bochumer Str. nach Gerthe hoch und die Dortmunder Str. von Frohlinde hoch nach Schwerin. Es entspannte sich diesmal ein wirkliches Duell zwischen Schriftwart und 2.Vorsitzenden. Erst mit etwas Hilfe des starken Verkehrs und einiger Ampeln konnte sich Sebastian in Herne entscheidend absetzen. Er gewann letztendlich souverän mit 9 Minuten Vorsprung und einer Fahrzeit von 1:10 Minuten. Als Preis gab es ein CVJM – Fahrradtrikot zu gewinnen. Der Ausrichter stellt klar: „Es gibt auch mehr als 2 Startplätze! Mitfahrer in Zukunft gerne gesehen!“     NR

 


CVJM-Radtour: Orientierung rund um Do-Mengede

            Unsere alljährliche Radtour an Fronleichnam startete auch in diesem Jahr wieder am Wichernhaus. Bei schwülem Wetter wurde es gleich anstrengend, war doch der Schweriner Berg die erste Hürde. Dann ging es über Frohlinde zum Rahmer Wald, dort an Schloss Westhusen vorbei nach Nieder- und Obernette.  In der Ferne sahen die elf Radler Dortmund-Mengede  liegen und konnten sich daran gut orientieren. Über Gut Königsmühle (Foto Titelblatt) fuhren wir schließlich an den Dortmund-Ems-Kanal und folgten diesem bis zur Oberwieser Brücke. Nach einer Einkehr in der Lohburg ging es durch das Grutholz zurück nach Castrop. Nach 33 km Fahrstrecke endete die „Radtour 2018 für die Vereinsfamilie“ im Dorf Rauxel, wo die Teilnehmer sich für 2019 für die nächste Tour verabredeten.


Friedhelm Pohl - Westbund-Medaille für 70jährige Mitgliedschaft

Er wurde am 1.4.1948 Mitglied des CVJM Castrop. Die allermeisten aktuellen Mitglieder waren zu dieser Zeit noch nicht mal geboren. Friedhelm Pohl engagierte sich in einer spannenden Zeit im CVJM. Noch heute leuchten seine Augen, wenn er aus dieser Zeit erzählt. Ich hatte das große Vergnügen, Friedhelm mit unserem 1.Vorsitzender Lars Roepke zu besuchen und ihm zuzuhören. Wir überbrachten die Grüße der Vereinsfamilie und des CVJM Westbundes, der ihn mit einer Urkunde und einer Medaille ehrte, bei ihm zu Hause. Friedhelm erzählte aus einer Zeit, in der unser Verein mit diversen Problemen zu kämpfen hatte und in der Persönlichkeiten wie Hermann Merhof, Pastor Hartmann, Eugen Döhmann oder Erich Kühling dafür sorgten, dass Jesus Christus der Mittelpunkt unserer Vereinsarbeit blieb. Friedhelm war 1955 Delegierter des deutschen CVJM auf der Weltkonferenz in Paris, wo der Weltbund sein 100 jähriges Bestehen feierte. Er war damals 22 Jahre alt und wurde für sein Leben geprägt. Mit bewegter Stimme erinnert er sich an die Wahl des ersten schwarzen Weltbundpräsidenten: „Eine Sensation in der damaligen Zeit!“, wie er überzeugt feststellt. Kurz danach startete seine lange „Karriere“ im Vorstand unseres Vereins, die erst 2001 endete. Der Schwerpunkt seiner Vereinsarbeit war immer die Bibelstunde. Friedhelm liebt es bis heute, Gott mit Gesang zu loben und sich über seinen Glauben auszutauschen. Es war ein wirklich schöner Nachmittag. Wir merkten zu jeder Zeit, dass Friedhelm aus voller Überzeugung CVJMer ist und wirklich „dreieckige Blutkörperchen“ hat, um mit den Worten von CVJM Präses Karl-Heinz Stengel zu sprechen. Vielen Dank, Friedhelm, für alles, was Du für unseren Verein getan hast! Bleib gesund und Gott befohlen!             NR

Fußball-Vereinsmeisterschaft 2018: Um den „Hermann Merhof Pokal“

Zu einem wirklich gelungenen Fußballabend trafen sich am 22.4. zehn Spieler zum Termin unserer regelmäßigen Fußballgruppe in der Turnhalle an der Schillerstraße. Organisator Nils Roepke staunte somit schon zu Beginn nicht schlecht über diese Beteiligung.

In der Halle war es sehr während des Turniers recht warm, was allen Spielern zu schaffen machte. Jede Mannschaft spielte gegen jede in Hin und Rückspiel. Nach der Hinrunde hörten wir eine Andacht zum Thema „Teuer erkauft“, in der deutlich wurde, was Jesus am Kreuz für uns getan hat. Das Turnier verlief ansonsten in absolut fairer Atmosphäre, so dass es nicht einmal notwendig war die Spiele durch einen Schiedsrichter „betreuen“ zu lassen. Folgende Teams wurden zusammengestellt:

Team „Heinrich Liese“

Team „Hermann Merhof“

Team „Eugen Döhmann“

Fabian Preuß

Frederic Preuß

Hendrik Petersen

Christina Murges

Katharina Murges

Bernd Reinelt

Thorsten Ubach

Nils Roepke

Marvin Richter

 

 

Sebastian Becht

Verlief die Hinrunde noch sehr ausgeglichen mit jeweils einem Sieg für jedes Team, wendete sich in der Rückrunde das Blatt und das Team „Eugen Döhmann“ spielte ihre zahlenmäßige Überlegenheit entscheidend aus. Während „Heinrich Liese“ insbesondere im letzten Spiel etwas die Puste ausging, tat sich „Hermann Merhof“ durch leichtfertig vergebenen Chancenwucher hervor, was von „Eugen Döhmann“ entscheidend bestraft wurde. „Eugen Döhmann“ wurde ein unerwarteter, aber hochverdienter Vereinsmeister. Als Preis erhielten die Sieger ein Buch von Peter Hahne.       NR


Jahreshauptversammlung: Lob für unser Angebot

Am 15. April führten wir im CVJM Castrop unsere jährliche JHV durch. Diese begann mit einer Andacht zur Jahreslosung. Dann belegten die Berichte der Gruppenleiter das wieder einmal reichhaltige Angebot unseres Vereins über das Jahr 2017. Danke dafür an alle Mitarbeiter! Auch die Anwesenden betätigten dieses mit lobenden Wortbeiträgen.

Danach standen die Wahlen zum Vorstand an. Lars Roepke stand als erster Vorsitzender zur Wahl und wurde in seinem Amt bestätigt, als Beisitzer wurde Horst-Ulrich Stein wiedergewählt – beide übrigens einstimmig.

Dann erforderte der Kassenbericht unsere Aufmerksamkeit. Unser Kassenwart Jörg Hennig erläuterte die Ein- und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Versammlung zeigte sich mit der Verwaltung des Vereinsvermögens einverstanden und entlastete den Vorstand.

Das Jahresprogramm für 2018, durch unseren Vorsitzenden vorgestellt, fand allgemeine Zustimmung. Dann, nach über zwei Stunden Sitzungszeit und Segen zum Abschluss, war auch diese Jahreshauptversammlung Geschichte.


Bibelquiz-VM im März – Jeder gegen Jeden

Die diesjährige Bibelquiz-Vereinsmeisterschaft entwickelte sich zu einer erfreulich spannenden und amüsanten Veranstaltung. Sowohl in der Senioren- als auch in der Juniorenwertung kam es zu einem spannenden Duell. Die Titelverteidiger Charleene Ledda und Tristan Türk wurden richtig herausgefordert. Die aktuelle Bibelquiz-Jungscharmeisterin der „Rauxeler Ritter“, Fiona Krengel, wollte, genau wie unser Vorstandsmitglied Marcel Kirchhoff, den Titelhattrick von Charleene und Tristan verhindern. Im neugestalteten Jungscharraum im Dorf Rauxel ging es von Beginn an hoch her. Spielleiter Nils Roepke hatte eine Reihe von abwechslungsreichen Disziplinen vorbereitet. In diesem Jahr stand folgendes auf dem Programm: „Der große Preis“, Looping Louis, Antwortkarten zuordnen, „Was ist richtig?“, Bücher sortieren, „Stadt, Land Fluss“, „Jeder gegen Jeden“ und am Schluss der Fragemarathon. Am Ende des Nachmittags hatte jeder Teilnehmer mindestens eine Disziplin gewonnen und einiges dazu gelernt. Die Namen der Jünger, der Söhne Jakobs oder der Richter Israels gingen allen am Ende erstaunlich leicht von den Lippen. Marcel Kirchhoff setzte sich im Verlauf des Wettbewerbs von seinem Hauptkonkurrenten Tristan Türk deutlich ab. Auch Fiona und Charleene konnten ihm nicht wirklich Paroli bieten. Das war aber auch nicht notwendig, denn die beiden Jungscharkinder kämpften um die Juniorenwertung. Und das ging am Ende sehr knapp zugunsten von Fiona Krengel aus. Die Seniorenwertung sicherte sich Marcel letztendlich verdient und deutlich. Ein kurzweiliger Nachmittag endete um kurz vor 18:00 Uhr mit nebenstehendem Ergebnis:

Damit gibt es in beiden Wertungen neue Titelträger, die in diesem Jahr die Wanderpokale behalten dürfen. Wer traut sich im nächsten Jahr mitzumachen? Alle Generationen sind eingeladen, ihr Bibelwissen zu testen.


Jonas Neuhaus in Peru – wir unterstützen seine Arbeit

Seit August 2017 befindet sich unser Mitglied Jonas Neuhaus für einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Trujillo (Peru). Seinen Blog könnt ihr nachlesen unter https://jonasperu.wordpress.com/  . Da seine Arbeit vorwiegend durch Spenden finanziert wird, hat der Vorstand des CVJM Castrop beschlossen, ihn mit 200 Euro aus der Vereinskasse zu unterstützen. Lieber Jonas - weiterhin viel Erfolg!


Siedlerturnier – Titelverteidigung knapp gelungen

Am Samstag dem 24.02. trug unsere Spielegruppe wieder das alljährliche Siedlerturnier aus. Diesmal fanden sechs Teilnehmer den Weg ins Wichernhaus, die, wie jedes Jahr, eine Menge Spaß hatten. Auch für das leibliche Wohl war wie immer gesorgt. Im Spielverlauf kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Titelverteidiger Christian und Marcel und Lars. Alle drei hatten am Ende 8 Punkte. Hier musste nun das „Torverhältnis“ (die Gesamtzahl der Siegpunkte aus allen Spielen) die Entscheidung bringen.

Mit am Ende vier Punkten Vorsprung stand damit Christian als neuer und alter Sieger fest. Zwischen Marcel und Lars wiederum ergab sich ein Unterschied von 3 Siegpunkten, was die Entscheidung über Platz 2 und 3 begründete (siehe Tabelle). Bei der abschließenden Siegerehrung erhielt Christian erneut den Pokal überreicht. Die Mitspieler nahmen sich vor, ihm im nächsten Jahr den Sieg zu erschweren. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal und hoffen auf eine noch größere Teilnehmerzahl.

Jungschar-Winterfreizeit – mit neuen Küchenmöbeln aufgewertet

Vom 1.1.18 – 6.1.2018 fand sie statt: Die 23.Winterfreizeit der Jungschar „Rauxeler Ritter“ im Gemeindehaus Dorf Rauxel. 8 Kinder verbrachten unter der Leitung von Tristan Türk und mir selbst 5 interessante gemeinsame Tage. Zunächst staunten aber alle nicht schlecht, denn in der „Jungschar-Etage“ des Gemeindehauses hatte sich einiges getan. Die uralten Küchenmöbel und der Schrank im Jungscharraum waren, mit Erlaubnis der Paulus-Kirchengemeinde, auf dem Sperrmüll gelandet und sind vom CVJM ersetzt worden. Die alten Möbel waren schon zur Zeit der Jungschargründung (1990) alt. Das Ergebnis einer arbeitsintensiven Aktion kurz vor Weihnachten konnte sich wirklich sehen lassen und wertete die Freizeit erheblich auf.

Die Freizeit begann mit einem Hockeyturnier und brachte so die Kinder schnell auf Betriebstemperatur. Wir beschäftigten uns mit der Geschichte von Jona und lernten, dass wir Gott nicht weglaufen können. Beim täglichen Singen engagierten die Kinder sich außerordentlich gut. Im Programm waren Spiele, die in der Jungscharstunde meistens etwas zu kurz kommen, weil sie sehr zeitintensiv sind. Als Beispiele sind hier die Spiele „Hausfrau bzw. Hausmann des Jahres“ und die Fußball-Olympiade „Das Runde muss ins Eckige“ zu nennen. Die Kinder waren bei allen Programmpunkten sowie bei den Andachten hochmotiviert. Lediglich in ihrer freien Zeit, z.B. der Mittagspause, gab es Probleme, da es ein wenig an Phantasie fehlte, die Zeit zu nutzen. Sogar der Küchendienst entwickelte sich dann zu einer Aktivität, die alle freiwillig und gerne übernahmen – möglicherweise, um der freien Zeit zu entkommen. Den krönenden Abschluss bildete am Freitagabend ein sehr erfolgreich verlaufender Hallenbad-Aufenthalt.

Wir hoffen, es hat Euch gefallen und Ihr freut Euch schon auf unser Zeltlager (9.5.-13.5.18) und die Sommerfreizeit in Brilon. (13.8.-24.8.18) Tristan und ich freuen uns jedenfalls darauf!

Und hier noch etwas Aktuelles aus der Presse, unseren Verein betreffend (WAZ am 29.1.2018):

Gemeinsamkeiten stärken

Beim Neujahrsempfang würdigte Bürgermeister Rajko Kravanja das Ehrenamt und appellierte daran, Gemeinsamkeiten zu stärken. (…) Die Preisträger der Ehrennadeln stellten die Laudatoren (…) und Reiner Rimkus, Superindendent des Evangelischen Kirchenkreises Herne, vor und sprachen bei allen von „außergewöhnlichen Menschen mit Vorbildcharakter“. Das sind die Ausgezeichneten: (…) 

Herzlichen Glückwunsch, Nils! Der CVJM Castrop freut sich mit dir über die verdiente Auszeichnung!


Bläservesper - mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen

Eine gut besetzte Lutherkirche war am Samstag (16.12.2017) der geeignete Rahmen für die Bläservesper des CVJM Castrop. Unser Posaunenchor präsentierte sein Programm in Kooperation mit dem Mengeder Posaunenchor, wodurch eine respektable Bläsergruppe von 17 Aktiven im Altarraum zusammenkam. Die Bläser bewiesen wieder einmal Qualität und Spielfreude unter der Leitung von Hans-Ulrich Peuser, dem Chorleiter des Posaunenchores aus der Noah-Gemeinde in Dortmund-Mengede. Das präsentierte Programm bereitete den Zuhörern viel Freude, da es u.a. bekannte Weihnachtslieder enthielt, die zum Mitsingen einluden. Das Konzert begann mit dem Titel „Machet die Tore weit“, in dem sich fanfarenartige Passagen mit ruhigen Stellen abwechselten und somit ein typisches Klangspektrum von Blechbläsern aufzeigte. Weitere Höhepunkte des Konzertes waren sicher „Noel“, eine französische Weihnachtsmelodie und die Volksweise „Schon die Abendglocken“. Die Zuhörer honorierten die Leistung der Musiker mit anerkennendem Zwischenapplaus. In das Programm eingestreut wurden die Zuhörer zum Mitsingen bei bekannten Weihnachtsliedern eingeladen und dabei gekonnt durch die Bläser begleitet. Zwischendurch verschaffte Organist Michio Fritsch-Taketa dem Blechbläserchor die notwendigen Atempausen, indem er u.a. ein Weihnachtslieder-Medley zu Gehör brachte. Ihr Programm schlossen die Bläser, wie immer, mit dem beeindruckenden und stimmungsvollen „Soester Gloria“ ab. Bei „Jingle Bells“ schließlich, der Zugabe der Bläser, klatschen alle Anwesenden lebhaft mit. Die etwa 100 Zuschauer verabschiedeten zum Ende die engagierten Amateure mit anerkennendem Applaus und verließen gut eingestimmt auf Weihnachten die Lutherkirche. Eine Kollekte zum Ende der Bläservesper belohnte die Akteure zusätzlich und ermöglicht unserem Verein auch in Zukunft die Finanzierung der Posaunenarbeit.

Im Anschluss versammelten sich Mitglieder zum traditionellen Jahresabschluss im Wichernhaus. Es gab Kartoffelsalat und Würstchen zur Stärkung, danach ehrte unser erster Vorsitzender Lars Roepke verdiente Mitglieder und Mitarbeiter. Abschließend entließ er die Anwesenden mit dem Segen in die Weihnachtswoche.

Geographie-Olympiade – unsere Sieger

Bei der Geographie-Olympiade im November 2017gab es 5 Teilnehmer. Wie auch im letzten Jahr war die Zeit viel zu kurz, um alle Disziplinen durchzuführen. Die Stimmung war prima, und es blieb, dank der Juniorwertung, die den Junioren jeweils einen Sonderpunkt verschaffte, bis zum Schluss spannend. Lediglich Nils konnte sich als Favorit und Titelverteidiger klar absetzen. Bis auf das Quartett gewann er, wenn auch teilweise nur knapp, jede Disziplin. Entsprechend der Platzierung wurden 0 bis 4 Punkte vergeben. Auf diesen Wert erhielten die Juniorinnen Fiona und Charleene jeweils einen Sonderpunkt bei jeder Disziplin. Wie immer war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das genaue Ergebnis ist der Tabelle zu entnehmen:

Nils

Marvin

Fiona

Charleene

Tristan

21

(1. Platz)

16

(2. Platz)

15

(3. Platz)

13

(4. Platz)

12

(5. Platz)


„Mit Martin auf Entdeckertour…“ Die Rauxeler Ritter waren dabei.

Vom 23.9.17 – 27.10.17 veranstaltete die Pauluskirchengemeinde ihre alljährliche Kinderbibelwoche, diesmal organisiert in ökumenischer Kooperation mit der St. Lambertus Kirchengemeinde zum Thema „Mit Martin auf Entdeckertour…“. Etwa einhundert Kinder im Alter von 6-11 Jahren lernten das Leben von Martin Luther kennen und entdeckten, dass wir alle uns die Liebe Gottes nicht verdienen können, sondern sie geschenkt bekommen. Eine der neun Gruppen der KIBIWO, die Gruppe „Rotes Kreuz“, wurde von den Mitarbeitern unserer CVJM-Jungschar „Rauxeler Ritter“ geleitet. Es war mit 19 Kindern die mit Abstand größte Gruppe der KIBIWO (siehe auch Foto auf dem Deckblatt). Gruppenleiter Nils Roepke: „Es war nicht immer leicht, alles unter Kontrolle zu halten, aber da wir den Großen Saal als Gruppenraum hatten, konnten wir auf unseren reichhaltigen Spielfundus aus 27 Jahren Jungschararbeit zurückgreifen und die Kinder begeistern.“ Nach dem gemeinsamen Beginn in der Kirche ging es im Gruppenraum mit dem vertiefenden Gespräch, dem gemeinsamen Frühstück und einer Reihe kreativer Bastelarbeiten weiter. Die Spiele „Schachmatt“, „Reise nach Jerusalem“, „Zuzwinkern“, „Obstsalat“ und „Kettenfangen“ brachten eine willkommene Abwechslung und sorgten für den Abbau von überschüssigen Energien. Eine große Werbeaktion für die Jungschar „Rauxeler Ritter“ rundete die KIBIWO am Freitagmittag ab. „Kinder und Mitarbeiter haben Jungscharzeitungen und Einladungskarten zur Jungscharstunde verteilt. Wir hoffen darauf, einige neue Kinder für die Jungschar gewinnen zu können!“ freut sich Nils Roepke. Das Mitarbeiterteam der Jungschar wurde von Fiona Krengel ergänzt, die ihre ersten Erfahrungen als Helfer sammelte. Tristan und Nils waren sich einig: „Sie war eine große Hilfe!“

Am Ende der Woche bleibt für die CVJM-Mitarbeiter die große Frage: „War auch die Werbeaktion erfolgreich?“ Wir werden sehen…


Organisationspech: Autorenlesung – ohne Autorin

Den Super-Gau als Veranstalter einer Lesung mit der Schriftstellerin Maria Regina Kaiser erlebten wir am Abend des 20.11.2017: Der kleine Saal des Wichernhauses war gut besetzt, der Platz für die Autorin stilvoll mit Lehnstuhl, Kerzenständer und passendem Hintergrund dekoriert. Aber dann, pünktlich zum Beginn der Veranstaltung – fehlte die lange angekündigte Schriftstellerin. Alle dann kurzfristig unternommenen Versuche der Kontaktaufnahme zum Verlag und zur Autorin selbst (Wohnort Hessen) schlugen fehl. Auch beim für sie reservierten Hotel lag keine Nachricht von ihr vor. Um die Veranstaltung nicht platzen zu lassen, entschieden wir uns für eine Vorlesestunde aus dem aktuellen Roman der Autorin „Katharina von Bora – Martin Luther; vom Mädchen aus dem Kloster zur Frau des Reformators“. Vorstandsmitglied Jörg Hennig und der unter den Zuhörern anwesende Pfarrer Hans Jürgen Knipp lasen spontan einzelne Kapitel und versuchten, so gut es ging, die Zusammenhänge des historischen Romans zu erklären. Die anschauliche Sprache des historischen Romans gefiel. Nach etwa 60 Minuten bedankten sich die Zuhörer für das Engagement der beiden Vorleser mit anerkennendem Applaus. Eine missliche Lage war gerettet, eine Lesung ohne die Autorin selbst endete somit halbwegs zufriedenstellend. Zum Abschluss wurden sogar etliche Exemplare des Romans gekauft. Die Lösung des Rätsels um ihren Verbleib teilte Maria Regina Kaiser am nächsten Tag in ihrer Entschuldigung mit: Ohne ein Navigationsgerät hatte sie sich mit ihrem Auto im Ruhrgebiet verfahren und war schließlich entnervt umgekehrt. Sie versprach nunmehr die Anschaffung eines Navigationsgerätes…


13 Wanderer auf einer Tour über 13 Kilometer

Der diesjährige Wandertag des CVJM Castrop fand am einzigen regenfreien Tag der ersten Septemberwoche statt: Die 13 Teilnehmer starteten am Sonntag (10.9.2017) nach dem Gottesdienst in der Castroper Lutherkirche und machten sich auf eine Tour über 13 Kilometer. Geführt von Nils Roepke wanderten sie durch den Erinpark, berührten Herne-Börnig und legten eine Pause am Schloss Bladenhorst ein. Dort stand ein abgestellter PKW mit Getränken, die allen Wanderern neue Kraft verliehen. Der zeitgleich stattfindende „Tag des offenen Denkmals“ sorgte hier für viel Publikum und gebot zu baldigem Aufbruch.  Anschließend ging es weiter am Kanal entlang bis nach Habinghorst, über Rauxel durch den Schwarzen Weg in das Grutholz und schließlich am EvK vorbei bis zum Gemeindehaus Dorf Rauxel. Dort erwartete die nun recht müden Wanderer der bereits vorgeheizte Grill. Man erholte sich mit Hilfe von Würstchen, Kartoffelsalat und Getränken und tauschte sich über die Tour aus. Der diesjährige Wanderführer Nils Roepke: „Am Ende waren alle 13 Teilnehmer rechtschaffen müde, zufrieden mit dem Wetter, aber auch stolz über die zurückgelegte Strecke von 13 Kilometern.“


Jungschar „Rauxeler Ritter“: endlich wieder mit stellvertretendem Jungscharleiter

Seit dem Ausscheiden von Ann-Kathrin Richter im Sommer 2013 war die Jungschar 4 Jahre ohne stellvertretenden Jungscharleiter. Jungscharleiter Nils Roepke, der bereits seit 27 Jahren bei den Rauxeler Rittern aktiv ist, musste alle Aufgaben allein wahrnehmen. Es gab zwar eine Reihe von Helfern, aber niemand war bereit, den Schritt von der „Probezeit“ in die „vollwertige Mitarbeiterschaft“ zu vollziehen. Engagement, Zeitaufwand, seelische und körperliche Energie sowie eine gehörige Portion Idealismus und Gottvertrauen sind als Jungscharmitarbeiter gefordert. Das wollte oder konnte eben nicht immer geleistet werden. Tristan Türk hat sich jetzt entschlossen, diesen Weg zu gehen und sich für die Kinder zu engagieren. Nils Roepke ernannte ihn am 2.6.2017 zum „Kurfürsten“, wie die Mitarbeiter bei den Rauxeler Rittern heißen. Im gleichen Zug übernahm Tristan den Job des „Stellv. Jungscharleiters“. Der Jungscharleiter freut sich auf die Zusammenarbeit mit Tristan und über die Entlastung. Die Jungscharkinder, die Tristan schnell in ihr Herz geschlossen haben, dürfen sich auf viele neue Ideen und ein hochmotiviertes Leitungsteam in der Jungschar freuen, welches durch Helferin Arielle kompetent vervollständigt wird.

Hier ein Gespräch mit dem „Neuen“:

Wie kam es dazu, dass Du bei uns gelandet bist?

Tristan: „Ich kam dazu ein wenig wie die Jungfrau zum Kind. Du hast mich bei der Fußball-Vereinsmeisterschaft 2016 gefragt, ob ich nicht beim Zeltlager mitmachen möchte. Tja, ich hatte über Himmelfahrt nichts Besseres vor und kannte bisher nur die Jungbläserfreizeiten des Westbundes als Teilnehmer. Ich war neugierig, wie so etwas wohl als Mitarbeiter abläuft und sagte spontan zu. Schon während des Zeltlagers merkte ich: Das ist mein Ding!“

Was gefällt Dir an der Jungschararbeit besonders gut?

Tristan: „Ich bin überrascht, wie gut mir die Arbeit mit den Kindern gefällt und außerdem wurde mir bewusst, dass ich für meinen persönlichen Glauben noch eine Menge lernen kann.“

Was bedeutet Jesus für Dich?

Tristan: „Ich kann immer nur wieder staunen, was Jesus alles für mich getan hat, und das er mich kennt, mit allen meinen Fehlern, und mich trotzdem lieb hat. Ich lerne jeden Tag dazu und will mich auf den Weg machen Jesus immer besser nachzufolgen!“

Du bist seit diesem Jahr auch Mitglied im Vorstand des CVJM Castrop. Hast du eine besondere Verbindung zum CVJM?

Tristan: „CVJM ist bei mir immer schon Familienangelegenheit gewesen. Mein Vater war im CVJM, genau wie mein Opa. Und auf einer Jungbläserfreizeit des Westbundes bekam ich den ersten ernsthaften Kontakt mit Jesus, da war ich 9. Davor erzählte mir meine Oma die biblischen Geschichten und betete mit mir, der CVJM vertiefte diese Geschichten.“

(Mit Tristan Türk sprach Nils Roepke)



Jungschar-Zeltlager: Mit Hitparade

Zum 22.Mal seit 1995 fand das Zeltlager der Jungschar „Rauxeler Ritter“ am Gemeindehaus Dorf Rauxel statt. Diesmal trafen sich 9 Ritter und 3 Mitarbeiter vom 24.5.-28.5.2017 zu vier tollen gemeinsamen Tagen. Das Wetter hätte eigentlich nicht besser sein können; tagsüber war es fast des Guten etwas zu viel. Selbst das Gewitter wartete bis zum Sonntagmorgen. Jeden Morgen trafen wir uns zur Gruppenstunde und beschäftigten uns mit den Gleichnissen „Der barmherzige Samariter“, „Der reiche Mann und der arme Lazarus“ und „Die bösen Weingärtner“. Auf dem Zeltlager lösten wir die „Jungschar-Hitparade 2014-2016“ auf und sangen die Platzierungen 20 bis 1. Die Spannung stieg bis zum Sonntagmorgen und ergab als Siegertitel „Bei den Rauxeler Rittern“. Das weitere Freizeitprogramm bestand aus Spielen wie „Ruck zuck“, „1,2 oder 3“, „Liederspielabend“ und „Die Dealer“. Zusätzliche Programmpunkte waren ein Sportnachmittag in der Turnhalle Bodelschwingher Straße und Minigolf im Goldschmiedingpark. Etwas ganz Besonderes war das Geländespiel „Stratego“, denn es ist aufgrund von hohem Personalbedarf in der normalen Jungscharstunde nur selten spielbar. Trotz großer Hitze verging die Zeit bei diesem spannenden Spiel wie im Fluge. Die Mitarbeiter erwägen aufgrund dieses Erfolges vor den Sommerferien noch einen „Stratego - Nachmittag“ zu organisieren. Die Ritter können sich jetzt schon drauf freuen. Den letzten Abend verbrachten wir am Lagerfeuer und genossen eine über dem Feuer gekochte „Mitternacht-Suppe“. Alle waren am Ende müde und freuten sich auf ihr eigenes Bett oder aber auf die Sommerfreizeit in Brilon vom 14.8.-27.8.2017, um ein noch ausführlicheres Freizeiterlebnis genießen zu können. Die Turnierwertung des Zeltlagers gewann übrigens Fiona Krengel. Dazu herzlichen Glückwunsch!


Bibelquiz-Vereinsmeisterschaft: Titel wurden verteidigt.

Am 1.4.2017 trafen sich die „Bibelexperten“ des CVJM Castrop im Gemeindehaus Dorf Rauxel zu ihrem alljährlichen Wettstreit um die Vereinsmeisterschaft. Im Vergleich zum Vorjahr waren 50% mehr Teilnehmer anwesend. In 9 sehr verschiedenen Disziplinen traten Tristan, Fiona und Charleene gegeneinander an und ermittelten die Sieger in einer „Juniorenwertung“ und einer „Seniorenwertung“. Das Duell um die „Juniorenwertung“ zwischen Titelverteidigerin Charleene und Fiona, war absolut auf Augenhöhe. Erst in den letzten 2 Disziplinen fiel die Entscheidung zu Gunsten von Charleene Ledda. Im Kampf um die Seniorenwertung hatte Tristan leider erneut keine Konkurrenz, aber im Gegensatz zum letzten Jahr gewann er diesmal die „Wertung der Herzen“, d.h. die inoffizielle Gesamtwertung, deutlich. Organisator Nils Roepke freute sich über das breite Wissen der Teilnehmer und die guten Punktzahlen in den Einzeldisziplinen. Eine weitere signifikante Verbesserung zum Vorjahr! Im nächsten Jahr hoffen wir natürlich auf eine ähnlich starke Zuwachsrate der Teilnehmerzahl wie in diesem Jahr. Der Mut der Teilnehmer zum Mitmachen wurde durch attraktive Preise belohnt.


CVJM Castrop trauert um Frank Reinelt

Über 40 Jahre prägte er als Leiter des Posaunenchores des CVJM Castrop die Bläserarbeit unseres Vereins: Frank Reinelt. Er verstarb nach schwerer Krankheit am 30. Januar 2017 und wurde am 7. Februar beerdigt. Noch bei der traditionellen Bläservesper am 18.12.2016 war er in der Lutherkirche als Zuhörer dabei, konnte aber dann schon nicht mehr sein geliebtes Instrument, das Tenorhorn, spielen und auch nicht mehr dirigieren. Ungeachtet seiner Krankheit hatte er es sich nicht nehmen lassen, im Vorfeld das Programm für dieses Konzert zusammenzustellen.

Frank Reinelt trat dem CVJM 1962 als Bläser bei und übernahm 1972 die Leitung des Chores. Schon bald profilierte er die Musikarbeit, indem er die Einsätze seiner Bläser erweiterte: Neben der musikalischen Begleitung in Gottesdiensten, Ständchen zu Geburtstagen und in Altenheimen setzte er auf Kurrendeblasen, sowohl in der Castroper Innenstadt als auch auf dem Friedhof, und initiierte die weihnachtliche Bläservesper, mit der der CVJM-Bläserchor seit nunmehr 33 Jahren seiner treuen Zuhörerschaft regelmäßig einen stimmungsvollen vierten Advent beschert. 2011, nach 39 Jahren,  übergab er die Chorleitung in jüngere Hände und verblieb danach als Bläser in seinem Chor und widmete sich zusätzlich der Ausbildung von Jungbläsern. Ab April 2016, als die Chorleiterstelle plötzlich vakant wurde, entschied er sich dazu, die Leitung für eine Übergangszeit noch einmal zu vertreten. Sein Tod ereilte ihn in eben diesem Amt.

Darüber hinaus prägte Frank Reinelt die Arbeit des CVJM Castrop auch dadurch, dass er seit 1973 ein Vorstandsamt innehatte, seit vielen Jahren das Monatsblatt mitgestaltete und Aufgaben um Wandertage und Radtouren übernahm.

Der CVJM Castrop trauert um ein verdientes, langjähriges Vereins- und Vorstandsmitglied. Familie, Freunde und der Verein nahmen am Dienstag (7.2.) Abschied von Frank Reinelt, der auf dem evangelischen Friedhof in Obercastrop beigesetzt wurde, dort, wo er mit seinen Bläsern regelmäßig am Totensonntag den Besuch der Grabstätten musikalisch begleitet hat. Bläser aus seinem Bläserkreis und aus befreundeten Posaunenchören aus der Nachbarschaft gestalteten den Abschied in der Friedhofskapelle und am Grab musikalisch.

Unsere Jahreshauptversammlung – durchgeführt im März

Am 26. März 2017 führten wir im CVJM Castrop unsere jährliche JHV durch. Diese begann mit einer Gedenkminute für die in 2016 verstorbenen Mitglieder Wilfried Quast und Frank Reinelt. Dann belegten die Berichte der Gruppenleiter das reichhaltige Angebot unseres Vereins über das Jahr 2016. Danke dafür an alle Mitarbeiter!

Danach standen die Wahlen zum Vorstand an. Nils Roepke und Horst-Ulrich Stein beendeten turnusgemäß nach 3 Jahren ihre Vorstandszeit, stellten sich einer Wiederwahl und wurden durch die JHV bestätigt. Darüber hinaus wurden Jörg Frohn und Tristan Türk vorgeschlagen und als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

Der Kassenbericht ließ uns wieder einmal innehalten: Die hohen Ausgaben, die sich insbesondere durch die städtischen Hallengebühren ergeben, werden durch unsere Einnahmen knapp gedeckt. Unser Kassenwart erläuterte dann, wie in Kürze der aus verschiedenen Gründen verzögerte Einzug der Beiträge für 2016 (rückwirkend) und für 2017 geschehen wird.

Das Jahresprogramm für 2017, durch unseren Vorsitzenden vorgestellt, fand allgemeine Zustimmung. Dann, nach zwei Stunden Sitzungszeit und dem Segen zum Abschluss, war auch die aktuelle Jahreshauptversammlung Geschichte.


CVJM Fußball-Vereinsmeisterschaft um den „Hermann Merhof Pokal“ 2017

Eigentlich sollte das Turnier ja am Samstag, dem 11.3.17 in der Turnhalle an der Bodelschwingher Str. stattfinden. Da zu diesem Termin allerdings nur zwei Spieler erschienen, griff die Turnierleitung auf eine schon bewährte „Notlösung“ zurück: Die Vereinsmeisterschaft wurde am 13.3.17 innerhalb der Hockeygruppe nachgeholt. Dass diese Entscheidung goldrichtig war zeigte sich an jenem Montag schnell. 8 Spieler kämpften in zwei Teams miteinander um den Titel. Wie in den Vorjahren auch, begegneten sich die Teams „Hermann Merhof“ und „Heinrich Liese“ in diesem sportlichen Wettkampf.

Team „Heinrich Liese“

Team „Hermann Merhof“

 

 

Tristan Türk

Stella Krengel

Tom Münzner

Fiona Krengel

Stacy Krengel

Jason Krengel

Kathi Stegemann

Nils Roepke

Die Spielzeit betrug 2 mal 15 Minuten. Gespielt wurde auf mittlere Kästen als Tore! Zunächst erwischte Hermann Merhof den besseren Start und ging bis zur Halbzeit mit 2:0 in Führung. Außerdem wurden noch mehrere Chancen vergeben. Das Spiel schien fast schon entschieden. Doch in der 2.Hälfte wendete sich das Blatt und Heinrich Liese kam zurück ins Spiel. Plötzlich führten sie mit 3:2 und stellten immer öfter die Frage: „Wie lange noch?“ Hermann Merhof machte jetzt nochmal richtig Druck und kam zu mehreren Ecken. Da die Ecken nicht ausgeführt wurden, sondern es nach jeder 3.Ecke einen „Freischuss auf das leere Tor“ vom anderen Hallenende gab, bot sich Sekunden vor Schluss für Hermann Merhof noch die Gelegenheit zum Ausgleich: Nils war erfolgreich. So stand es 3:3 und es folgte ein Elfmeterschießen. Wie bei den Ecken vorher musste aus 20m ein kleiner Kasten getroffen werden. Hier setzte sich erneut die größere Erfahrung von Nils durch, der als einziger diese Aufgabe löste und damit dafür sorgte, dass endlich mal das Team „Hermann Merhof“ gegen „Heinrich Liese“ gewinnen konnte. Es war insgesamt ein schöner Abend, an dem besonders positiv auffiel, dass es viele verschiedene Torschützen gab.

Hermann Merhof – Heinrich Liese  3:3 / 1:0 n.E

1:0  Jason Krengel /  2:0 Stella Krengel / 2:1 Tom Münzner / 2:2 Kathi Stegemann / 2:3 Tom Münzner /  3:3 Nils Roepke (Elfm.)  

Elfmeterschießen:  1:0  Nils Roepke


Würfelglück entschied über 2. Platz beim Siedlerturnier

Am Samstag dem 25.02.2017 trug unsere Spielegruppe wieder das alljährliche Siedlerturnier aus. Auch wenn nur 5 Teilnehmer den Weg ins Wichernhaus gefunden haben, hatten wir, wie jedes Jahr, eine Menge Spaß. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Im Spielverlauf kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Titelverteidiger Christian, Nils und Marcel. Alle drei hatten am Ende 8 Punkte. Hier musste nun das „Torverhältnis“ (die Gesamtzahl der Siegpunkte aus allen Spielen) die Entscheidung bringen.  

Mit nur einem Punkt Vorsprung stand damit Christian als neuer und alter Sieger fest. Bei Nils und Marcel gab es aber auch hier mit jeweils 21 Punkten noch keine Entscheidung über Platz 2 und 3. Da wir keine zwei Pokale für den zweiten Platz haben, musste hier das Würfelglück entscheiden. Dabei sicherte sich Nils schließlich den 2. Platz vor Marcel, Lars und Tristan. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal und hoffen auf eine größere Teilnehmerzahl.


Vom Januar: Unsere Winterfreizeit 2017 - Teilbericht 2

Antworten auf die Fragen: (siehe unser CVJM Monatsblatt Januar 2017)

Den Donnerstagnachmittag verbrachten wir mit dem „Liederspielnachmittag“. Eine ganze Reihe von Disziplinen drehte sich rund um unsere 186 Jungscharlieder. Es wurde deutlich, dass die Lieder in unseren Jungscharmappen den Kindern am Herzen liegen. Im Vorfeld der Freizeit habe ich das Lied „Was auch passiert im neuen Jahr“ zu einer den Kindern bekannten Melodie geschrieben. Dieses Lied entwickelte sich zum Freizeit-Hit. Der Donnerstagabend wurde sehr nachdenklich. Es kullerten ein paar Tränen, während die Kinder sich zum ersten Mal Gedanken um Krankheit und Tod machten. Doch wurden wir uns in Gesprächen und Gebeten darüber klar, dass wir nie tiefer fallen können als in Gottes Hand. Am Freitag hörten wir in der Andacht tatsächlich vom Happy End von Rut und Boas. Beide heirateten und Rut gebar Obed, den späteren Großvater von König David. (2.Frage) Da ab Freitagmittag die erforderliche weibliche Mitarbeiterin fehlte, war klar, dass wir am Nachmittag nicht zum Schwimmen gehen konnten. (1.Frage) Das Verhalten einiger Teilnehmer war der Grund dafür, dass bei den Mahlzeiten die Sitzordnung vorgegeben werden musste. (7.Frage) Den Freitag verbrachten wir mit dem spannenden Film „Verteidigt die Mühle“ und einem kurzen Bibelquiz, das zeigte, dass die Fragen 5 und 6 immer wieder zum Stirnrunzeln führten und letztendlich auch im 367.Versuch unbeantwortet blieben. Die drei Puzzles haben wir leider nicht fertig bekommen. Lediglich eines. (Frage 3) Damit bleibt nur noch die 4.Frage zu beantworten: Sieger der Turnierwertung wurde Jakob Bogdan. Und wie im Zwischenbericht angekündigt war der „Rest des Mitarbeiterteams“ am Samstagabend um 20:00 Uhr nach dem Aufräumen tatsächlich „fix und fertig“.

Winterfreizeit der Rauxeler Ritter – ein Zwischenbericht

(Stand: Donnerstag, 5.1.17 … 12:15 Uhr)

Die Winterfreizeit der Jungschar „Rauxeler Ritter“ begann am 2.1.17 um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Dorf Rauxel.  10 Ritter und 2 Kurfürsten (Mitarbeiter) kamen zum ersten Höhepunkt des Jungscharjahres 2017 voller Vorfreude zusammen. Der erste Programmpunkt war „Familienduell“, bei dem oft etwas zu kompliziert gedacht wurde. Die einfachen und offensichtlichen Lösungen waren hier gefragt (z.B.: Etwas, was man zum Frühstück essen kann? - Marmelade!!) Das Mittagessen am Dienstag kam zwar langsam, aber dann gewaltig! Die Töpfe wurden fast mitgegessen. Die lange Wartezeit war schnell vergessen. Am Abend ging es bei „Schlag den Raab“ sehr spannend zu: Die Entscheidung fiel erst im 14.Spiel! Am Mittwoch wurden wir von unseren Vorstandsmitgliedern Lars und Marcel unterstützt, die es ermöglichten, die bekannten Jungscharspiele „Hausspiel“ und „Die Dealer“ durchzuführen. Die Gruppe hat sich trotz größerer Altersunterschiede gut zusammengefunden. Befürchtete Probleme mit den Jüngsten ergaben sich genauso wenig, wie es auch nicht zur erhofften Unterstützung der Mitarbeiter durch die älteren Jungscharler kam. Die Winterfreizeit bleibt eine interessante Veranstaltung, bei der man bis zum letzten Freizeittag gespannt auf die Beantwortung folgender Fragen wartet:

1.       Geht die Gruppe doch am Freitag zum Schwimmen?

2.       Gibt es ein Happy End von Rut und Boas? (bibl. Geschichte)

3.       Bekommen wir die Puzzles fertig?

4.       Wer gewinnt die Turnierwertung?

5.       „Wer verriet Jesus mit einem Kuss?“

6.       „Mit welchen Worten beginnt die klassische Weihnachtsgeschichte?“

7.       Warum dürfen die Älteren beim Essen nicht nebeneinander sitzen?

Lassen wir uns überraschen! Am Samstag um 12:00 Uhr sind alle schlauer und die Mitarbeiter sicher „fix und fertig“.                               NR


Zwischenapplaus bei Weihnachtsliedern – Bläservesper kam gut an

Eine gut besetzte Lutherkirche war am vierten Advent 2016 der geeignete Rahmen für die Bläservesper. Unser Posaunenchor präsentierte sein Programm in Kooperation mit dem Mengeder Posaunenchor. Die Bläser bewiesen wieder einmal Qualität, diesmal unter der Leitung von Hans-Ulrich Peuser. Der Chorleiter des Posaunenchores aus der Noah-Gemeinde in Dortmund-Mengede hatte mittelfristig das Dirigentenamt übernommen, als unser Chorleiter Frank Reinelt krankheitsbedingt ausfiel. Das von Letzterem zusammengestellte Programm bereitete den Zuhörern viel Freude. So begann das Konzert mit dem Titel „Ambrosianischer Lobgesang“, in dem sich strahlende, fanfarenartige Passagen mit leisen, ruhigen Stellen abwechselten und somit das ganze Klangspektrum von Blechbläsern aufzeigte. Ein Höhepunkt des Konzertes war sicher das schottische Stück „Highland Cathedral“. Die Zuhörer honorierten die Leistung der Musiker mit anerkennendem Zwischenapplaus. Dieser setzte sich auch bei dem weiteren Repertoire fort, das aus moderneren Stücken wie „Winter Wonderland“ und dem rockigen „Hark! The herald angels sing“ bestand. In das Programm eingestreut wurden die Zuhörer zum Mitsingen bei bekannten Advents- und Weihnachtsliedern eingeladen und dabei gekonnt durch die Bläser und Orgel begleitet. An dieser verschaffte Organist Dr. Björn Pfadenhauer dem Blechbläserchor die notwendigen Atempausen, indem er gekonnte Improvisationen zu bekannten Weihnachtsliedern zu Gehör brachte. Bei „Jingle Bells“, der Zugabe der Bläser, klatschen schließlich alle Anwesenden mit. Die etwa 200 Zuschauer verabschiedeten zum Ende des Konzertes die engagierten Amateure mit lang andauerndem Applaus und verließen gut eingestimmt auf Weihnachten die Lutherkirche. Eine Kollekte zum Ende der Bläservesper belohnte die Akteure zusätzlich und ermöglicht unserem Verein auch in Zukunft die Finanzierung seiner durchaus respektablen Posaunenarbeit.


Muslime über christlichen Glauben informieren

Informationen zu Glaubensgesprächen mit Muslimen erhielten die Zuhörer am 17.11.2016 beim Novembervortrag des CVJM Castrop im Wichernhaus. Die Referenten, das Ehepaar Dorn, Mitarbeiter beim Verband „Orientierung M“, berichteten von ihren zumeist positiven Erfahrungen im Kontakt mit Flüchtlingen und auch von ihrer langjährigen Arbeit in der Türkei. Einer grundsätzlichen Information über den Islam in Deutschland („In Deutschland leben 4 Mio. Muslime, von denen etwa 1/3 ihren Glauben aktiv praktizieren“) folgten Tipps zum Austausch über den jeweiligen Glauben. Die Referenten ermunterten die Zuhörer, dabei vom christlichen Glauben zu erzählen und die Unterschiede von Koran und Bibel zu benennen. Ihre Erfahrungen fasste Doris Dorn zusammen. „Im Islam ist es üblich, bei vielen Gelegenheiten über seinen Glauben zu sprechen. Migranten sind anfangs oft erstaunt, dass sie das bei uns nicht erleben. Ich erfahre daher Interesse, Respekt und Anerkennung, wenn ich meinen christlichen Glauben vertrete.“ Die beiden Referenten rieten von Streitgesprächen ab und empfahlen die Kontaktaufnahme, Gastfreundschaft und Informationen über christliche Glaubensaussagen und Werte. Nach zwei Stunden Referat und Diskussion schloss der Novembervortrag – den Zuhörern war inzwischen klar, dass das Thema in dieser Zeit nur angerissen werden konnte und sie suchten im Anschluss an die Veranstaltung auch noch Antworten auf persönliche Fragen im Einzelgespräch.


Posaunenchor und Brass Connection spielten gemeinsam ein Konzert

Am 5. November 2016 hatten wir die Brass Connection des CVJM-Westbunds im CVJM Castrop zu Gast. Die Bläser spielten gemeinsam mit unserem Posaunenchor in der Lutherkirche. Leider war das Konzert nur mäßig besucht – die Musikauswahl und die Leistung aller Bläser hätte mehr Zuhörer verdient gehabt. Besonders „Gabriellas Song“ und die Zugabe „Highland Cathedral“ begeisterten und beeinflussten wohl auch die Spendenbereitschaft: Für die Posaunenchorarbeit kam ein namhafter Betrag zusammen. Dafür ganz herzlichen Dank!


Von der Geographieolympiade im Oktober

Obwohl nur drei Teilnehmer am Start waren, haben wir am 3. Oktober 2016 einen schönen und spannenden Nachmittag verlebt. Nachdem Nils sich relativ schnell abgesetzt hatte, blieb es zwischen Tristan und Marcel bis zum Schluss spannend. Von den 12 geplanten Disziplinen blieb am Ende nur Zeit für neun. Trotzdem war es sehr abwechslungsreich. Einige Disziplinen, wie zum Beispiel das Flaggenquiz, wurden mit Hilfe des Internets durchgeführt.  Es kam nicht nur auf das reine Wissen an, sondern teilweise auch auf Schnelligkeit oder einfach nur Glück. Man musste also absolut kein Profi sein, um hier mitzumachen. Hier das Endergebnis:

 

Nils

Marcel

Tristan

ENDERGEBNIS

24 Punkte

16 Punkte

15 Punkte

Platzierung

1.       Platz

2.       Platz

3.       Platz

Der Sieger bekam, wie immer, einen Wanderpokal mit nach Hause. Die ersten drei Plätze (also in diesem Fall alle) wurden zusätzlich mit Urkunden bedacht.      Lars Roepke


CVJM-Cyclassics: Mehr als bloßes Radeln

Die diesjährigen CVJM–Cyclassics fanden am 2.7.2016 statt. Das Wetter hatte leider einige potenzielle Mitfahrer abgeschreckt, obwohl es fünfzehn Minuten vor dem Start wieder strahlenden Sonnenschein gab. So gingen diesmal leider nur zwei Fahrer auf die Strecke. In diesem Jahr gab es die „Kletter-Ausgabe“ der Cyclassics. Es waren eine Reihe von Steigungen zu überwinden, wie etwa: die Bergstraße, die Mittelstraße, der Schweriner Berg, die Merklinder Straße, die Wittener Straße und die Bochumer Straße (ein Foto davon veröffentlichten wir auf dem Monatsblatt 9-2016). Unser 2. Vorsitzender Sebastian Becht wurde seiner Favoritenrolle klar gerecht und ließ unserem Schriftwart Nils Roepke nicht den Hauch einer Chance. Insbesondere in den Abfahrten und den Flachpassagen war Sebastian turmhoch überlegen. Er gewann das Rennen mit einer Viertelstunde Vorsprung. Nils nach dem Rennen: „Tja, schade dass man die Berge auch immer wieder runterfahren muss…“


CVJM-Wandertag 2016: Mehr als ein Spaziergang

            Wichernhaus. Treffen am 11. September gegen 11:30 Uhr. Nach dem Gottesdienst. Die Sonne scheint: Bestes Wanderwetter! Ein Foto der Teilnehmer durch Herrn Siepmann von „Unsere Kirche“. Dann durchgezählt: Achtzehn Personen wollen mit wandern – Freude bei Wanderführer Sebastian. Am Brückenweg entlang auf die Dortmunder Straße. Dann die Heinrichstraße hoch bis zum Luftschacht. Luft wird knapp; wir keuchen. Runter durch den Wald Richtung Haus Dorloh. Am Bach entlang, an der Fuckmühle vorbei nach Dingen. Das Kraftwerk als nächstes Ziel. Wir sehen das Tierheim. Schräg gegenüber dem Tierheim Rast. Wasser und Snacks kräftigen uns. Weiter durch den Wald bis zum Bahnübergang. Ankunft am Ziel: Der Brunosee! Zurück über den Bahnübergang. An den Schienen entlang ins Grutholz. Durch das Grutholz bis zum Teich. Wenige Enten. Von dort durch die Siedlung über die Autobahnbrücke. An der Oststraße entlang; dann links in die Luisenstraße. Das Gemeindehaus Dorf Rauxel erreicht. Zwölf Kilometer gelaufen. Geschafft! Der Grill qualmt schon. Hinsetzen und unterhalten. Getränke, Würstchen und Salate für alle. Gemütlicher Ausklang. Wird wiederholt. Im nächsten Jahr. Bestimmt!


CVJMer Wilfried Quast: Verstorben am 20. August 2016

             Am 20.8.2016 verstarb unser ehemaliger 2.Vorsitzender Wilfried Quast im Alter von 82 Jahren. Seit 1948 war er Vereinsmitglied und prägte die Vereinsarbeit entscheidend mit. Zwischen 1965 und 1975 übernahm er immer wieder die Leitung der Jungenschaft, von 1977 bis 1986 leitete er mit dem damaligen 1.Vorsitzenden Friedhelm Pohl unsere Jungmännerarbeit. Seine ganz besondere Herzensangelegenheit war die CVJM-Bibelstunde, deren Leitung er bis 2012 innehatte. Ganz nebenbei engagierte er sich zwischen 1974 und 2012 auch noch als 2.Vorsitzender im Vereinsvorstand. Er repräsentierte unseren Verein bei zahlreichen überregionalen Veranstaltungen und hatte gute Verbindungen zum CVJM Westbund in Wuppertal und zum CVJM Missio-Center in Berlin, dem er Jahrzehnte tief verbunden war. Seine geistliche Prägung erhielt er durch den ehemaligen Bundeswart des Westbundes, Johannes Busch, den Essener Jugendpfarrer Wilhelm Busch und unseren langjährigen 1.Vorsitzenden Hermann Merhof. Dieser Prägung blieb er bis zum Schluss treu, was nicht selten zu Konflikten mit dem „Glaubensverständnis“ der modernen Gesellschaft führte. Unser Verein verliert mit ihm ein Gesicht und einen wirklich überzeugten CVJM-er. Jeder, der ihn kannte, hat an ihn wahrscheinlich seine ganz speziellen Erinnerungen und denkt mit einem Schmunzeln an die eine oder andere Begebenheit zurück. Ich persönlich habe durch Wilfrieds Erzählungen erst meinen Großvater (Hermann Merhof) richtig kennengelernt und dafür bin ich Wilfried sehr dankbar. Er war wirklich ein unverwechselbares Original! In der Gewissheit des Wiedersehens geben wir ihn dankbar zurück in die liebenden Hände unseres Herrn Jesus Christus.    Nils Roepke


TT-Abteilung:  Abschied in Rauxel - zurück in Merklinde

Am Ende waren es neun Monate, die unsere Tischtennisabteilung weichen musste: Die plötzlich notwendige Unterbringung von Flüchtlingen in der Turnhalle der Harkortschule in Merklinde machte es notwendig, dass wir uns nach einer neuen Bleibe umschauen mussten.

 Während das Sport- und Bäderamt der Stadt Castrop-Rauxel uns noch mehrere Hallen-Vorschläge unterbreitete, die aber nicht mit unserem Trainingstag passten, bot uns Roland Rauxel Trainingszeiten in seiner Halle in der Martin-Luther-King-Schule in Rauxel an. Wir sollten einfach an ihrem Training teilnehmen. Sportliche Kooperation vom Feinsten also. Somit trainierten wir weiter montags, trugen dort auch die Heimspiele unserer CVJM-Liga am Trainingstag aus und waren sogar auch an anderen Wochentagen als Gäste willkommen. Dabei kam es zwischendurch zu „Fachgesprächen“ und auch zu gemischten Trainingsspielen.

Eigentlich tat es uns am Ende der Zeit fast leid, als es von Seiten der Stadtverwaltung hieß: „Nach den Sommerferien steht die Halle in Merklinde wieder zur Verfügung.“ Trotzdem verabschiedeten wir uns am letzten Trainingstag vor den Sommerferien herzlich von unseren Gastgebern nach über neun Monaten kameradschaftlicher Hallennutzung. Roland Rauxel sei Dank für diese unkonventionelle Lösung! Wir aber freuen uns inzwischen wieder auf unsere eigene Halle in Merklinde ab dem 29. August 2016, auf unsere überschaubare Gruppe, eigene Trainingsgestaltung, die Pausengespräche – auf Heimat und Gruppendynamik…

Viel gewusst bei der Bibelquiz-Vereinsmeisterschaft

Am 19.6.2016 trafen sich die „Bibel-Experten“ des CVJM Castrop im Gemeindehaus Alleestraße, um den Vereinsmeister des Jahres 2016 zu ermitteln. Zum ersten Mal sollte es in diesem Jahr eine Junioren- und eine Seniorenwertung geben. Die Einteilung in diese Kategorien war in diesem Jahr jedoch eher nebensächlich, da in der Seniorenwertung lediglich Tristan Türk, der im vergangenen Jahr dritter wurde, antrat.

In der Juniorenklasse nahm lediglich die frischgebackene Jungscharmeisterin Charleene Ledda teil. Die übrigen Jungscharkinder traten leider nicht in diesem attraktiven Wettbewerb an.

Damit war die Verteilung der Pokale schon am Anfang geklärt. Allerdings war das Duell, welches sich Tristan und Charleene im Laufe des Nachmittags lieferten, an Spannung nicht zu überbieten. Beide begegneten sich absolut auf Augenhöhe, was daran deutlich wurde, dass zweimal das Los entscheiden musste, wer die aktuelle Disziplin gewann. In den seltensten Fällen gab es einen eindeutigen Sieg in einer Disziplin. Eine Ausnahme war hier die Disziplin „Dalli-Dalli“, bei der Charleene in 3 Minuten von 22 Fragen 16 richtig beantwortete und bei allen Anwesenden für großes Erstaunen sorgte.  

Nach 7 Disziplinen verbuchte Charleene 4 Siege für sich und gewann den inoffiziellen Titel „Vereinsmeisterin der Herzen“.  Für beide Sieger gab es am Ende einen attraktiven Preis.

Organisator Nils Roepke bemerkte zufrieden: „Beide, Tristan und Charleene, haben gezeigt, dass die Jungschar nicht nur mit Spielen und einem attraktiven Programm gute Arbeit geleistet hat, sondern auch mit den Andachten.“

Gekickt  beim Turnier „Unter Freunden“

Auch in diesem Jahr war unser Verein am 25.6.2016 wieder zum Hobbyfußballturnier der Jugendgruppe AFK nach Ickern eingeladen. So fanden wir uns am Samstagmorgen um 8:30 Uhr mit 4 Spielern (Tom Münzner, Jonas Kettling, Tristan Türk und Nils Roepke) vor dem Sportplatz an der Uferstraße ein. Für diese Frühaufsteher hielt der Morgen allerdings zwei Enttäuschungen bereit: Da war zum einen das entsetzliche Wetter, und zum anderen die Tatsache, dass sich die andere Hälfte unserer  geplanten Mannschaft nicht blicken ließ. Da standen wir zu viert ratlos im Regen. Nach Rücksprache mit der Turnierleitung und kurzer Diskussion traten trotzdem zum Turnier an. Die auch teilnehmende Mannschaft der „Volkspark Kicker“ hatte zum Glück 15 Spieler mitgebracht und half uns mit einem Torwart und einem Feldspieler aus. Diese Gastspieler gaben für den CVJM Castrop  aber alles - trotz des miesen Wetters. Vielen Dank dafür! Es wurde ein wirklich schöner Vormittag, zwar nass und anstrengend, dafür aber durchaus erfolgreich. Das 1.Spiel gewannen wir 2:0 und waren klar überlegen. Tom und Tristan hatten zwar einige witterungsbedingte Standprobleme, bekamen sie aber mit zunehmender Spielzeit in den Griff. Im 2.Spiel haben wir lange 2:1 geführt und hätten tatsächlich den Halbfinaleinzug perfekt machen können. Kurz vor Ende fingen wir uns aber ein „Kullertor“ und spielten so nur 2:2. Das 3.Spiel bestritten wir gegen unseren Gruppenfavoriten. Dieser Gegner war uns in Technik und Robustheit zwar überlegen, tat sich gegen uns aber erstaunlich schwer. Insbesondere zahlreiche missglückte Ballannahmen auf dem feuchten Kunstrasen eröffneten uns immer wieder Möglichkeiten. So erzielte Tom mit einer feinen Einzelleistung unsere überraschende 1:0 Führung. Leider konnten wir das Ergebnis nicht halten und verloren am Ende knapp mit 1:2. Aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz schafften wir nicht den möglichen Halbfinaleinzug. Am Ende belegten wir einen tollen 5.Platz. Mit jeweils 2 Toren trugen sich Tom und Jonas in die Torschützenliste ein. Ein Tor steuerte einer unserer Gastspieler bei. Dieser sportliche Erfolg und eine gemeinsam verspeiste Bratwurst halfen am Ende, unseren vier müden, nassen und z.T. verletzten Gestalten ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Wir kommen im nächsten Jahr wieder! Denn wir waren wirklich „Zu Gast bei Freunden“!

Das war am 26. Mai 2016: Radtour führte durch Lippe-Auen bis Lünen

Wie in jedem Jahr fand die Radtour für die Vereinsfamilie am Fronleichnams-Feiertag statt. Vorher unbekannt für alle Mitradler ist immer das Ziel, das in der Regel erst beim Treffen vor der Abfahrt bekannt gegeben wird. So überraschte Organisator Bernd Reinelt diesmal die sich um 10 Uhr am Wichernhaus sammelnde Gruppe der Radler mit der Angabe: „Wir fahren bis nach Lünen und durchqueren dabei die Lippe-Auen.“ Die Tour führte über das neu angelegte Emscher-Rückstaubecken, durchquerte Lünen-Brambauer, bis dann die zuvor angepriesenen Auen der Lippe erreicht waren. An etlichen Aussichtspunkten hielten die Radler an, um die reizvolle Landschaft auf sich wirken zu lassen. Von dort aus fuhr man in die Lünener Innenstadt, um einzukehren und zu rasten. Zurück ging es am Kanal entlang, bis die CVJM-er endlich wieder Ickern erreichten. Ab da ging es nach der „Fahrt in´s Blaue“ auf bekannten Wegen wieder zurück nach Castrop, wo alle Mitfahrer gegen 17 Uhr stolz auf ihrem Tacho die inzwischen über 60 gefahrenen Kilometer zur Kenntnis nahmen.


Höhepunkt vom 4. bis zum 8. Mai 2016: Das Zeltlager der „Rauxeler Ritter“

Vom Mittwoch bis zum Sonntag fanden sich 11 „Rauxeler Ritter“ zum Zeltlager am Gemeindehaus Dorf Rauxel ein. Nach 5 Jahren endlich wieder „Zeltlager!“ Die Begeisterung im Vorfeld war groß und die Veranstaltung als „Höhepunkt des Jungscharjahres“ angekündigt. Es sollte sich tatsächlich bewahrheiten: Unterstützt vom ersten „Traumwetter“ des Jahres, ambitioniertem Programm, engagierten Mitarbeitern und natürlich von begeisterten Jungscharkindern, wurde das Zeltlager ein voller Erfolg. Auch einige ungeplante Kollisionen mit Gemeindeveranstaltungen konnten den positiven Gesamteindruck nur kurzfristig trüben. In den Andachten lernten wir den Richter Gideon kennen, der das Volk Israel wieder auf den richtigen Weg führte. Das Programm forderte den Kindern vieles ab und hatte zumeist mit Action und Bewegung an der frischen Luft zu tun, dank des Wetters. Das altbewährte Geländespiel „Stratego“ wurde wiederbelebt und das Geländespiel „Fußballbilder sammeln“ neu gelernt. Hinzu kamen „Die Dealer“, „Mülldeponie“ und „Devisenschmuggel“. Außerdem gingen wir am Freitagabend schwimmen und am Samstag in die Sporthalle. Dort lernten wir „CVJM-Hockey“ kennen und schätzen. Der einzige Programmpunkt, der etwas „Ruhe“ versprach und hielt, war der Liederspielabend. Die auch ausgeschriebene „Küchenschlacht“ gewann Robin mit seinen selbstkreierten Hamburgern. Grillen, Lagerfeuer und Mitternachtssuppe (über dem Lagerfeuer gekocht) rundeten die tollen Tage ab. Wer nicht kommen konnte, hat wirklich was verpasst!                     Nils Roepke


Für Fußballer: Von der Vereinsmeisterschaft im April

Am 16.4.2016 trafen sich 8 Spieler zur CVJM – Fußballvereinsmeisterschaft um den Hermann Merhof Pokal 2016 in der Turnhalle der Bodelschwingher Straße. Das Besondere in diesem Jahr war wohl die Tatsache, dass aus den Fußballgruppen unseres Vereins keine „Profis“ am Turnier teilnahmen und es so ein Nachmittag der „Hobby- und Gelegenheitsfußballer“  wurde. Spaß und Fair Play standen im Mittelpunkt und alle genossen die sportliche Aktivität. Zwei Teams traten im Modus „Best of Five“ gegeneinander an.

Team

„Heinrich Liese“

Team

„Hermann Merhof“

 

 

Michael Murges

Tristan Türk

Bernd Reinelt

Robin Bitsch

Katharina Murges

Alexander Otto

Katharina Woop

Nils Roepke

     

Abgesehen vom 1.Spiel, das Heinrich Liese klar und verdient mit 3:1 gewann, waren alle Spiele sehr knapp und standen „auf des Messers Schneide“. Dreimal musste die Verlängerung eine Entscheidung herbeiführen. Nach 4 Spielen gewann Heinrich Liese gegen Hermann Merhof mit 3:1. Hermann Merhof war immer knapp dran, konnte aber letztendlich gegen die Effektivität und Zielstrebigkeit von Heinrich Liese nichts ausrichten. Vor dem Tor waren die „Merhofs“ leider etwas zu hektisch und nervös. Letztendlich bekam das Turnier einen würdigen Sieger und der Sportnachmittag noch einen interessanten Schaukampf, bei dem plötzlich alle Nervosität und Hektik vergessen waren und auch die Stürmer von Hermann Merhof plötzlich eine erstaunliche Treffsicherheit entwickelten.


Für die Zuhörer: Das Frühjahrskonzert unseres Posaunenchores

„In dir ist Freude“ lautete der Untertitel des Konzertes, das unser Posaunenchor am Sonntag (24.4.2016) in der Lutherkirche zu Gehör brachte. Die Zuhörer wurden mitgenommen auf eine Musikzusammenstellung, bei der festliche Bläsermusik aus verschiedenen Jahrhunderten präsentiert wurde. Dabei bewies der Bläserchor wieder einmal seine Vielseitigkeit und Chorleiter Christian Hoffmann sein Geschick bei der Auswahl der Musikstücke für das nunmehr letzte von ihm betreute Konzert (siehe auch Bericht im Monatsblatt 4/2016). Besonders die Choralfantasie zu „In dir ist Freude“ von Traugott Fünfgeld verlangte von den Akteuren viel Spielfreude und überzeugte die Zuhörer. Für einige Atempausen hatten sich die Bläser der Unterstützung von Organist Gerald Gatawis versichert. Auch durch seine Interpretation der Toccata in G-Dur von Dubois wurde ein breiter Musikgeschmack bedient. Mit einem langen Applaus honorierten die Zuhörer das Engagement der Laienmusiker. Der Vorstand des CVJM Castrop dankt nunmehr auch von dieser Stelle dem scheidenden Chorleiter Christian Hoffmann für seine geleistete Arbeit als Leiter und Dirigent des CVJM-Posaunenchores.


Von der Jahreshauptversammlung - im März

Am 13. März 2016 führten wir im CVJM Castrop unsere jährliche JHV durch. Unter anderem standen die auch Wahlen zum Vorstand an. Frank Reinelt und Sebastian Becht beendeten turnusgemäß nach 3 Jahren ihre Vorstandszeit, stellten sich einer Wiederwahl und wurden durch die JHV bestätigt. Darüber hinaus erklärte Christian Hoffmann leider vor der Versammlung seinen Rückzug aus allen Ämtern im Verein: Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen zieht er sich aus dem Vorstand zurück und beendet seine Leitung des Posaunenchores. Für Christian wurde unser Mitglied Jörg Hennig neu in den Vorstand gewählt (s. Titelfoto, links). Unser Vorsitzender Lars Roepke dankte anschließend dem scheidenden Christian Hoffmann im Namen des CVJM Castrop für seine langjährige, vielfältige Mitarbeit.

Die Berichte der Gruppenleiter belegten, zu welch reichhaltigem Angebot unser Verein über das Jahr 2015 hinweg in der Lage war. Danke dafür an alle Mitarbeiter!

Der Kassenbericht ließ uns wieder einmal innehalten: Die hohen Ausgaben, die sich insbesondere durch die städtischen Hallengebühren ergeben, werden durch unsere Einnahmen knapp gedeckt. Wobei: Im letzten Jahr konnten wir dank der letzten Beitragserhöhung ein geringes Plus erzielen.

Die sich anschließende Vorstellung des Jahresprogramms für 2016 durch unseren Vorsitzenden fand allgemeine Zustimmung. Dann, nach zwei Stunden Sitzungszeit und dem Segen zum Abschluss, war auch die aktuelle Jahreshauptversammlung Geschichte.

Am 4. Advent 2015 ein Erfolg: Die Bläservesper

Eine voll besetzte Lutherkirche war am Sonntag (20.12.2015) der geeignete Rahmen für die Bläservesper unseres Posaunenchores. Die Bläser bewiesen wieder einmal Qualität unter ihrem Chorleiter Christian Hoffmann. So begann das Konzert mit dem Titel „Zur Feier des Tages“ von Peter Janka, in dem sich strahlende, fanfarenartige Passagen mit leisen, ruhigen Stellen abwechselten und somit das ganze Klangspektrum von Blechbläsern aufzeigte. Ein Höhepunkt des Konzertes war sicher das Stück „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Die Zuhörer honorierten dies mit einem lauten Zwischenapplaus. Dieser wiederholte sich auch bei dem weiteren Repertoire, das aus moderneren Stücken wie „Feliz Navidad“ nach dem bekannten Lied Jose Felicianos und dem rockigen „Hark! The herald angels sing“ bestand. In das Programm eingestreut wurden die Zuhörer zum kräftigen Mitsingen bei bekannten Advents- und Weihnachtsliedern eingeladen und dabei gekonnt durch Bläser und Orgel begleitet. Zwischendurch verschaffte Organist Dr. Björn Pfadenhauer dem Blechbläserchor die notwendigen Atempausen, indem er gekonnte Improvisationen zu bekannten Weihnachtsliedern zu Gehör brachte. Die über 250 Zuschauer verabschiedeten die engagierten Amateure schließlich mit langem Applaus und verließen wieder einmal gut auf Weihnachten eingestimmt die Lutherkirche. Eine Kollekte zum Ende der Bläservesper belohnte die Akteure zusätzlich und ermöglicht unserem Verein auch in Zukunft die Finanzierung der durchaus anerkannten Posaunenarbeit.


Zum Jahresausklang: Winterfreizeit unsere Jungschar

Die 21.Winterfreizeit im Gemeindehaus Dorf Rauxel begann am Sonntag nach den Weihnachtsfeiertagen 2015. Leider kam nur eine kleine Gruppe unsere Jungschar „Rauxeler Ritter“ zusammen: 4 Ritter und 3 Mitarbeiter (Foto auf dem Deckblatt) waren aber umso motivierter, gemeinsam 3 schöne Tage zu verbringen. Obwohl die Freizeit mit vielen Nackenschlägen zu kämpfen hatte (u.a. Hallenbad geschlossen, Planetarium ausverkauft, Ausfall eines Mitarbeiters), ließen wir uns nicht unterkriegen. Bei Spielen wie „Die Dealer“, „Schlag die MA“, „Hausspiel“ oder Hockey kam echte Freizeitatmosphäre auf. Besondere Höhepunkte waren zweifellos die Andachten am Vormittag, bei denen wir uns den Film „Die 10 Gebote“ ansahen und so die Andachten des letzten Jungscharhalbjahres nochmal vor Augen geführt bekamen. Das Singen dieser kleinen Gruppe war „der absolute Hammer“; alle waren mit Freude dabei und stellten den Gesang von z.T. doppelt so großen Gruppen in den wöchentlichen Jungscharstunden klar in den Schatten. Das Lied „Halleluja“ avancierte zum absoluten Freizeithit. Die Freizeitturnierwertung gewann Katharina Stegemann. Die Mitarbeiter waren am Ende genauso erledigt wie nach einer Freizeit mit einer größeren Gruppe. Teilnehmer und Mitarbeiter gingen am Ende zufrieden nach Hause und freuen sich möglicherweise schon auf das Zeltlager zu Christi Himmelfahrt!?  Nach 2 Nächten „Ausschlafen“ tue ich es jedenfalls.        Nils R.

Geburtstagsfeier nach 25 Jahren: Unsere Jungschar

Ein nicht alltägliches Jubiläum beging unsere Jungschar „Rauxeler Ritter“ im September 2015. Am 28.9.1990, vor 25 Jahren, traf man sich mit den Jungscharleitern Andreas Pleyer und Nils Roepke zur ersten Jungscharstunde. Damit begann eine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile gingen über 600 Kinder durch die Jungschar und lernten unseren Herrn Jesus Christus kennen und lieben. Auch nach nun 1035 Jungscharstunden ist die Motivation der Mitarbeiter ungebrochen, den Jungscharkindern jeden Freitag die außergewöhnlichsten 3 Stunden der ganzen Woche zu bieten.

Jungscharleiter Nils Roepke und sein Team luden daher am 20.9. Eltern, Kinder und ehemalige Ritter zu einem kurzweiligen Jubiläumsfest ins Dorf Rauxel ein. Dabei wurde auch das Jubiläums-T-Shirt vorgestellt. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand aber das Duell „Schlag die Eltern“, bei dem die Kinder gegen die Eltern nach dem Vorbild der Spielshow „Schlag den Raab“ antraten. Nach einer gemeinsamen Andacht und der Präsentation unseres Jubiläumsliedes „25 Jahre Jungschar“ lieferten sich Eltern und Kinder ein spannendes Duell, welches die Kinder am Ende durch Würfeln für sich entschieden.

Ein gemeinsames Abendessen beendete einen sehr schönen Nachmittag. In diesem Zusammenhang herzlichen Dank an Familie Stegemann und Lars Roepke für deren leckere Spenden. Erwähnung hat auch Marcel Kirchhoff verdient, ohne dessen tatkräftige Hilfe dieser Nachmittag nicht möglich gewesen wäre.


Wandertag 2015– auf der Route der Industriekultur

Am dritten Augustsonntag fand die diesjährige, traditionelle Vereinswanderung statt. Bei Kaiserwetter ging es über einen 17km langen, haarnadelförmigen Rundweg von der Lutherkirche aus bis ins Gemeindehaus Dorf Rauxel. Die Strecke führte die 9 Teilnehmer diesmal durch den Stadtgarten, vorbei an der alten Ziegelbrennerei Lessmöllmann und dann weiter zum Volksgarten Bövinghausen. Am Industriemuseum Zeche Zollen II/IV wurde ein Zwischenstopp eingelegt, an dem sich die altersmäßig sehr gemischte Wandergruppe mit bereitgestellten Getränken versorgte. Angesichts der 26°C und der nur wenigen schattigen Streckenabschnitte wurde dieses Angebot gerne angenommen. Nach der Pause wurden unsere drei Jüngsten mit dem Versorgungswagen mitgenommen, während die Erwachsenen den Weg – wie geplant – zu Fuß fortsetzten. Dieser führte uns vorbei am Frohlinder Golfplatz, über Teile der alten Bahntrasse der Verbundzeche Lothringen-Graf Schwerin bis zum Hammerkopfturm. Von dort aus waren es nur noch einige hundert Meter bis zu unserem Ziel, das Gemeindehaus im Dorf Rauxel. Dort wurden wir von unserem Vorsitzenden Lars Roepke persönlich am Grill begrüßt – ein Service, der bei allen tapferen Wanderern gut ankam.

„Zu Gast bei Freunden“ – unsere Fußballer

Unter dem obigen Motto hat die Jugend des Allgemeinen Freundeskreises (AFK) der Großpfarrei Corpus Christi am 15.8.15 ihr alljährliches Hobbyfußballturnier auf dem Sportplatz an der Uferstraße veranstaltet. Neben 7 anderen Teams war auch der CVJM Castrop zum Turnier eingeladen. Mit 12 Spielern traten wir zu dem Turnier an. Da immer nur 6 Spieler gleichzeitig spielen konnten, war unsere Reservebank etwas „überbelegt“. Obwohl wir die fußballerisch stärkste Mannschaft aufboten, die uns derzeit zur Verfügung steht, gelang es uns leider nicht, das Halbfinale zu erreichen. Der Unterschied zwischen dem Großfeld, das für uns noch ein relativ „unbekanntes Terrain“ ist, und unserer „sportlichen Heimat“, der Sporthalle, war wohl größer als erwartet. Trotzdem schlugen wir uns gut und waren lediglich im Spiel gegen die Gastgeber und späteren Turniersieger ohne Chance (1:3). Das erste Spiel verloren wir knapp mit 1:2 und im dritten Spiel erkämpften wir uns ein 1:1, wobei wir eine Reihe von Chancen nicht nutzen konnten. Ein Sieg war durchaus möglich. So blieb am Ende leider nur ein 7.Platz.

Es war schön zu sehen, dass wir so zahlreich antraten und so den CVJM Castrop würdig vertraten. Letzteres wurde nicht nur durch die neuen Trikots deutlich, sondern auch durch das Verhalten während der Spiele. Vielen Dank dafür!


Radtour –  zum Dattelner Meer und auf Umwegen zurück

Die Radtour 2015 für die Vereinsfamilie führte unser  Guide Bernd Reinelt in diesem Jahr bis zum Dattelner Meer. Vierzehn gut gelaunte Radler trafen sich am Fronleichnamsfeiertag (4.6.) am Castroper Wichernhaus und begaben sich  auf eine Strecke, die am Ende ca 50 km betrug. Über Deininghausen, Ickern und Waltrop erreichten die Teilnehmer schließlich den Klaukenhof am Dattelner Meer, wo man sich bei einer Rast unter Sonnenschirmen stärkte. Zurück ging es am Kanal entlang bis nach Oberwiese, wobei Baustellen unterwegs zu kleineren Umwegen und damit zu ungewollten Mehr-Kilometern führten. Dennoch kamen alle zufrieden auf ihnen zum Teil unbekannten Wegen wieder in Castrop an.

 

 


Zweitausend Bläser in der Grugahalle – und wir dabei

Unter den 2000 Bläsern beim Bundesposaunenfest am 21. Juni 2015 waren auch fünf CVJMer aus Castrop. Dazu kamen drei Zuschauer aus unserem Verein, die alle zusammen zu Beginn einen gemeinsamen Gottesdienst feierten, um anschließend einen musikalischen Nachmittag in Grugahalle und Grugapark zu erleben und mitzugestalten. Wie immer gab es „Gänsehaut-feeling“ inklusive, denn eine solche Anzahl von Posaunen, Hörnern und Trompeten sind ein einmaliges Erlebnis, welches der CVJM Westbund erst in 4 Jahren wiederholt. Daher stand für alle Teilnehmer am Ende fest: Es hat sich gelohnt, dabei gewesen zu sein!


Unser Posaunenchor erspielte Geld für den Umbau des Wichernhauses

„Moderne Bläsermusik und neue Lieder“ lautete der Untertitel des Konzertes, das unser Posaunenchor am Sonntag (3.5.2015) in der Lutherkirche zu Gehör brachte. Die Zuhörer wurden mitgenommen auf eine Musikzusammenstellung, bei der kein Lied älter war als 20 Jahre. Dabei bewies der Bläserchor wieder einmal seine Vielseitigkeit: Auf ein swingendes Stück folgte eine Suite, dann ein Kirchenlied, danach ein Lied eines Liedermachers. Schließlich erklangen Singstimmen und danach Gitarrenmusik, denn die CVJM-Bläser hatten sich der Unterstützung der Spätschichtband aus der Paulusgemeinde versichert. Dadurch wurde wirklich ein breiter Musikgeschmack bedient, was die Zuhörer mit viel Zwischenapplaus honorierten. Am Ende des Konzertes dann das lang erwartete Zusammenspiel beider Musikgruppen:  Bei „Ruft zu dem Herrn“ wurden die Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert, beim „Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin“ erinnerten sich viele der Anwesenden an das Konzert von Manfred Siebald im letzten Jahr. Mit einem langen Applaus dankten die etwa 120 Zuhörer den Musikern für ihr Engagement und spendeten über 300 Euro – die Kollekte war für die Renovierung des Wichernhauses vorgesehen, welches auch die Heimat des CVJM Castrop ist.

Von unserer Jahreshauptversammlung

Am 29.3.2015, am letzten Sonntag im März, war es wieder einmal so weit: Unser Verein führte seine jährliche JHV durch. Unter anderem standen die Wahlen zum Vorstand an. Lars Roepke und Wilfried Quast beendeten ihre 3-jährige Vorstandszeit. Während Wilfried Quast auf eine erneute Wahl aus Gesundheitsgründen verzichtete, wurde Lars einstimmig in seinem Amt als erster Vorsitzender bestätigt. Seine erste Amtshandlung: Er sprach Wilfried Quast in Abwesenheit den Dank des Vorstandes und der Vereinsfamilie für seine unermüdliche Arbeit für unseren CVJM aus. Die Berichte der Gruppenleiter im weiteren Verlauf der Versammlung zeigten auf, wie viel in unserem Verein über das Jahr 2014 hinweg geschehen ist. Die Anwesenden waren sehr mit den Angeboten zufrieden.

Der Kassenbericht allerdings ließ uns innehalten: Die Ausgaben, die sich insbesondere durch die städtischen Hallengebühren ergeben, fraßen unsere Einnahmen nahezu auf. Daher sah sich die Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes dazu gezwungen, die Mitgliedsbeiträge erneut (nach 2 Jahren) und maßvoll  zu erhöhen: Alle zahlen ab Mitte des Jahres 0,50 € mehr, der Beitrag für Vollzahler erhöht sich um 1,- €. Nur so können wir unsere Angebote aufrecht erhalten und ab und zu etwas Besonderes durchführen.

Die Vorstellung des Jahresprogramms für 2015 durch unseren Vorsitzenden fand allgemeine Zustimmung. Dann, nach zwei Stunden Sitzungszeit und dem Segen zum Abschluss, war auch die Jahreshauptversammlung 2015 Geschichte.


Das war unser Siedler-von-Catan-Turnier am 28. 02. 2015
        Das diesjährige Siedlerturnier hat allen wieder viel Spaß gemacht. Mit 7 Teilnehmern spielten wir an zwei Tischen im Gemeindehaus an der Alleestraße. Es gab drei Runden, die jeweils etwa 60 Minuten dauerten. Der Sieger erhielt jeweils drei, der Zweite zwei und der Dritte noch einen Punkt. Die im Spiel erreichten Siegpunkte dienten bei Gleichstand als "Torverhältnis" Dabei ergab sich folgendes Ergebnis:

Endergebnis

Platz

Name

Punkte

Siegpunkte

1

Michael

8

35

2

Christian (direkter Vergleich)

7

31

3

Marcel (direkter Vergleich)

7

31

4

Lars

6

29

5

Nils

6

27

6

Tristan

3

22

7

Daniel

1

12

 Michael gewann das Turnier knapp mit einem Punkt Vorsprung. Christian und Marcel hatten sowohl bei den Turnierpunkten als auch den Siegpunkten den gleichen Punktestand. Das hat es so noch nie gegeben. Beide wären verdient zweiter Sieger geworden. Da aber nun mal nur ein Pokal für den zweiten Platz zur Verfügung steht, musste eine Entscheidung getroffen werden. Wie beim Fußball kam hier der direkte Vergleich zur Anwendung. Diesen entschied Christian in der zweiten Runde mit 12:7 Siegpunkten für sich.

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-Das Teilnehmerfeld des diesjährigen Siedlerturniers-

Für die ersten drei Plätze gab es Wanderpokale und eine Urkunde. Getränke und Knabbereien ließen die Teilnehmer über den Nachmittag durchhalten. Wir freuen uns schon auf das Siedlerturnier im nächsten Jahr!           

Für alle, die Lust auf noch mehr Spiele haben: Herzliche Einladung zur nächsten Spielegruppe am Samstag, den 28. März um 15:00 Uhr, bei Lars Roepke (Ringstr. 41).

Unsere Jungschar – mit ihrer 1000. Gruppenstunde

Mit der Jungscharstunde am 31.10.14 schrieb die Jungschar „Rauxeler Ritter“ Geschichte: Es war, seit der Gründung der Jungschar am 28.9.1990, die 1000. wöchentliche Jungscharstunde, die im Gemeindehaus Dorf Rauxel stattfand. Diese besondere Stunde wurde besonders gestaltet: Die Jungscharkinder übernachteten von Freitag auf Samstag im Gemeindehaus und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Neben dem Geländespiel „Mülldeponie“ war das Ratespiel „Dalli Dalli“ ein besonderer Höhepunkt. Den Tagesabschluss bildete eine ausgiebige Nachtwanderung durch Castrop-Rauxel. Am Ende des Tages fielen alle Kinder müde ins Bett. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Kurfürsten (Mitarbeiter) Marvin Richter und unserem Vorstandsmitglied Marcel Kirchhoff, der die Rauxeler Ritter insbesondere von Freizeiten schon lange kennt. Am Samstagmorgen erlebten die Anwesenden die „Uraufführung“ des Jungscharjubiläumsliedes „25 Jahre Jungschar“, welches Jungscharleiter Nils Roepke und Marvin Richter nach einer bekannten Melodie schufen. Damit wurden die Jungscharkinder auf das anstehende Jubiläum im kommenden Jahr vorbereitet. Dann wird unsere Jungschar tatsächlich 25 Jahre alt! Wir können uns jetzt schon auf eine Reihe von Höhepunkten im Jungscharprogramm 2015 freuen!     N.R


 Von zwei Wettbewerben: Die Tischtennis-Vereinsmeister 2014

                Die Tischtennis-Vereinsmeisterschaft 2014 am 25.10. endete mit einem sehr engen Ergebnis. Als sich nach den spannenden Spielen drei Teilnehmer mit 6:2 Punkten auf dem ersten Rang befanden, musste die Satzdifferenz für die Entscheidung herangezogen werden. Am Ende erhielt Artur Siesiecki mit nur einem Satz Vorsprung wieder einmal die Urkunde als Vereinsmeister 2014, nachdem er im letzten Jahr seinen Titel wegen einer Verletzung nicht hatte verteidigen können. Die Plätze zwei und drei entfielen auf Wolfgang Brandenburg und Peter Heyn. Das Hobbyfeld dominierte wieder einmal Nils Roepke ohne Punktverlust, der damit seinen Titel zum zweiten Mal erfolgreich verteidigte, Platz zwei und drei errangen Michael Hoffmann, gefolgt von seinem Bruder Christian. Bilder vom Turnier im Fotoalbum. Unsere Spieler der Tischtennisabteilung bereiteten sich durch das Turnier auch auf die nächste Spielrunde im CVJM Kreisverband vor, die Mitte November startet.


 Von der ersten CVJM-Cyclassics im September

Vier begeisterte Radfahrer fanden sich am 6.9.2014 zum Start der erstmals ausgetragenen „CVJM Cyclassics“ ein. Gestartet wurde an der Oststraße in Dingen. Bernd Reinelt und unsere Vorstandsmitglieder Marcel Kirchhoff, Nils Roepke und Sebastian Becht gingen auf eine 32 km lange Strecke durch Dingen, Do-Mengede, Ickern, Henrichenburg, Habinghorst, Pöppinghausen, Herne-Horsthausen und Herne-Sodingen. Das Ziel lag bei „Haus Eckmann“ an der Bruchstraße in Sodingen. Da die Strecke insgesamt sehr flach war, war Sebastian klar favorisiert. Bergspezialist Nils schien für einen Sieg eher nicht in Frage zukommen. Auch Marcel liegt eher ein etwas hügligeres Streckenprofil. Bernd, der zum ersten Mal an einem CVJM-Radsportevent teilnahm, war der „große Unbekannte“. Das Rennen begann zügig, und bereits in Ickern verabschiedete sich Sebastian und wurde zum „Ausreißer“, dem keiner folgen konnte. Das Hauptfeld blieb bis zum Kanal zusammen, dann versuchte Bernd mit einer erfolgreichen Attacke den Abstand zu Sebastian zu verkürzen und sich wenigstens Platz 2 zu sichern. Nils und Marcel blieben zunächst in Sichtweite, verloren Bernd aber verkehrsbedingt auf der Wartburgstraße aus den Augen. Beide fuhren die 2.Hälfte des Rennens zwar zügig zu Ende, aber ohne größere Ambitionen die Ausreißer noch stellen zu können. Im Ziel lag Nils knapp vor Marcel. Doch Nils erreichte nicht wie vermutet den 3.Platz, sondern wurde überraschender Sieger des Rennens, da Sebastian das Rennen in Erwartung eines Unwetters in Pöppinghausen aufgab und Bernd sich irgendwo verfahren hatte und noch gar nicht im Ziel war.

 

Wir spielten mit - beim Fußballturnier

Am 23.8.2014 nahm unser Verein mit einer Mannschaft am Hobbyfußballturnier der Kolping-Jugend St.Antonius teil. 7 CVJMer fanden sich um 9:30 Uhr auf Sportplatz an der Uferstraße in Ickern ein. Unterbrochen von einem kurzen, heftigen Gewitter war es ein wirklich schöner Event, bei dem wir uns als homogene Mannschaft präsentierten.  Gleich das erste Spiel gewannen wir mit 3:1 gegen die „Weihrauchstürmer St.Josef“. Michael Hoffmann (2) und Marvin Richter trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Auch im 2.Spiel, gegen den späteren Gruppensieger „EKG Ickern“, verkauften wir uns, trotz einer 0:1 Niederlage, prima. Leider fingen wir uns nach einer eigenen Ecke einen Konter. Im 3.Spiel gegen die „Volksgarten Kickers“ gingen wir leider ziemlich „baden“. Bis zur Hälfte der Spielzeit hielten wir ein 0:0. Dann  ließen wir uns aus dem Konzept bringen und kassierten innerhalb kürzester Zeit 5 Tore. Der Endstand 5:0 fiel zwar etwas zu hoch aus, war aber nicht unverdient. Es reichte leider nicht für die Qualifikation zum Halbfinale. In der Gesamtwertung kam dann ein ordentlicher 5.Platz heraus. Klingt doch gar nicht schlecht oder? Unser Torwart Malte Preuß verdiente sich mit einigen Glanzparaden Bestnoten! Alle Mitspieler:  Malte Preuß, Nils Roepke, Sebastian Becht,, Michael Hoffmann, Marvin Richter, Katharina Murges, Frederic Preuß


Bibelquiz-Vereinsmeisterschaft - nach 7 Disziplinen

Am 1.6.2014 war es wieder soweit: Wir testeten im Wichernhaus unser Bibelwissen und ermittelten den Vereinsmeister des Jahres 2014. Leider waren nur 2 Teilnehmer mutig genug, sich der Herausforderung zu stellen. Titelverteidiger Marcel Kirchhoff war leider verhindert und konnte den Titel so nicht zum 3.Mal in Folge gewinnen. Um den damit vakanten Titel bewarben sich unser Kassenwart Christian Hoffmann und unser Jungbläser Tristan Thürk. In 7 Spielen wetteiferten sie miteinander und lieferten sich ein erstaunlich offenes Duell. Erst mit der letzten Disziplin setzte sich Christian Hoffmann letztendlich durch. Folgende Disziplinen wurden gespielt:

Der Große Preis /  Chronologisch sortieren / Bibel - Stadt, Land, Fluss / Was fehlt? / Personen zuordnen / Sortieren Bücher AT und Sortieren Bücher NT.

Trotz der wenigen Teilnehmer war es ein schöner Nachmittag mit erstaunlichen Erkenntnissen über immer noch vorhandenes Wissen oder Wissenslücken. Herzlichen Glückwunsch an Christian Hoffmann zu seinem Sieg!              Nils Roepke


Radtour 2014- nach dem Juni-Unwetter

Unsere Radfahrertruppe traf sich am Feiertag (Fronleichnam) um 10 Uhr am Wichernhaus. Das Wetter zeigte sich eine Woche nach dem Pfingst-Unwetter unentschieden und wir auch – sollten wir Regenschutz mitnehmen oder auf unser Glück hoffen? Nach ausführlicher Diskussion dieser Frage kamen wir zum eigentlichen Anlass: Wir machten uns gemeinsam auf den Radweg. Am ASG staunten wir nur über die vielen vom Pfingst-Sturm beschädigten Bäume. Später, nach Fahrt durch Herne-Holthausen, schon auf Bochumer Gebiet, bremsten uns die dort liegenden Baumriesen aus. Im Bereich von Hiltrop war unser Radweg blockiert; unser Guide Bernd Reinelt musste sich neu orientieren und uns über einen Umweg zum Ziel führen. Dieses war der Tippelsberg, von dem aus wir den Blick über Bochum und bis nach Dortmund und Recklinghausen genießen konnten. Der einzige Regenschauer setze ein, als wir unsere Mittagsrast in einem Lokal machten, hörte aber wieder auf, als wir uns auf den Heimweg machten. Somit bekamen die Optimisten aus unserer anfangs geführten Diskussion über das Wetter schließlich Recht. Wir freuen uns schon auf die Tour im nächsten Jahr – hoffentlich dann ohne Sturmschäden auf der Route.

Posaunenchor: Frühlingskonzert bei Sommerwetter

Den Zuhörern des Frühlingskonzertes, welches unser Posaunenchor am Sonntag (18.5.2014) durchführte, wurde viel Selbstdisziplin abverlangt: Mussten Sie doch Garten oder Ausflugziel verlassen, um dem Konzert am Spätnachmittag bei sommerlichen Außentemperaturen beizuwohnen. Sie wurden mit einem umfangreichen (100 Minuten) und sehr abwechslungsreichen Programm belohnt, für welches sich unser Chorleiter Christian Hoffmann verantwortlich zeigte. Der Bläserchor nahm sie mit auf eine Zeitreise in verschiedene Epochen der Musikgeschichte, die von den Zuhörern durch häufigen Zwischenapplaus belohnt wurde.

 Den Bläsern war zu Konzertbeginn noch eine gewisse Aufregung anzumerken (mit dem dreiteiligen „Concerto nach Antonio Vivaldi“ hatten sie sich aber auch etwas Anspruchsvolles vorgenommen); danach, beim „Notturno“ von Mendelssohn-Bartholdy, wussten sie gut eingespielt mit der Melodie zu überzeugen und die Zuhörer zu fesseln. Insbesondere im zweiten Teil des Konzertes spielten sie ihre Stärken aus und bewiesen die besondere Eignung von Swing-Stücken („Amen“, „There´s a meeting here tonight“) für einen Bläserchor. Als überaus gelungen kam die Zusammenarbeit des CVJM-Posaunenchores mit der Band der Spätschicht der Paulusgemeinde an: Die gefühlvollen Solostücke der Band (insbesondere das professionell vorgetragene „Sound of Silence“) schufen zunächst eingestreute Atempausen für die Bläser, das Zusammenspiel von Bläsern und Band jedoch zum Ende des Konzertes bei den Liedern „Komm, jetzt ist die Zeit“ und „Für den König“ fand unbedingte Zustimmung bei den Zuhörern, die beide Musikgruppen mit einem lang andauernden Applaus entließen und zum Ende darüber froh waren, für den Zeitraum des Konzertbesuchs auf den Genuss des Sommerwetters verzichtet zu haben.

Liedermacher Manfred Siebald erzählte und sang von seinem Glauben

Unser CVJM Castrop hatte für Donnerstag (3.4.2014) eingeladen, Besucher aus Castrop-Rauxel und der näheren und weiteren Umgebung waren gekommen: Manfred Siebald, christlicher Singer und Songwriter, gab ein Konzert in der Castroper Lutherkirche. Die etwa 200 Zuhörer erlebten einen gut gelaunten Musiker, der solo auf einer Bühne vor dem Altar aus seinem Repertoire von 42 Jahren Musikschaffen schöpfte. Vorsitzender Lars Roepke hatte ihn nur kurz begrüßt, dann überließ er dem Liedermacher für  die etwa zwei folgenden besinnlichen Stunden das Publikum. Diese bekamen ein Liedprogramm geboten, welches der Musiker charmant, humorvoll und nicht aufdringlich moderierte und bei dem er sich mit vielen Akustik-Gitarren gekonnt selbst begleitete. Vom ersten Augenblick an zog er die Zuhörer mit seinem  Liedvortrag in den Bann. Manche Stücke seines Nonstop-Programms stimmten nachdenklich, andere entlockten dem Publikum ein  leises Lachen, denn Siebalds Lieder erzählen Geschichten aus dem Alltag, berichten von Freude, Hoffnung und auch von Trauer. Auf diese Weise ließ er sein Publikum mit differenzierten Worten und eingängigen Melodien unaufdringlich an seinem christlichen Glauben teilhaben. Humorvoll hielt er auch dem anwesenden Kirchenvorstand in seinem Song "Wir müssen einen Ausschuss bilden“ den Spiegel vor. Daneben erreichte  Siebald  mit seinem Lied „Land ohne Lächeln“ bei den Zuhörern Betroffenheit, indem er sie die Erfahrungen eine Afrikaners in Deutschland nacherleben ließ. Eingängige Melodien der Lieder erleichterten dem Publikum den Zugang und ließen es häufig mitsummen. Die Zuhörer ließen sich nicht lange bitten und stimmten gern textsicher und spontan, besonders  gegen Ende des Konzertes in die Klassiker „Es geht ohne Gott“, „Gut dass wir einander haben“ und „Geh unter der Gnade“ mit ein, wodurch im gut besetzten Schiff der Lutherkirche durchaus der Eindruck eines Gottesdienstes entstand. Dieses Bild bestätigte sich weiter zum Abschluss der Veranstaltung: Unsere Mitarbeiter und der Künstler freuten sich über das beachtliche Ergebnis einer Kollekte am Kirchenausgang. Manfred Siebald, der stets auf seine Gage verzichtet und stattdessen das gespendete Geld weiterreicht, hatte ein christliches Jugenddorf im Rheinland für seine Spende bestimmt. Zur Kollekte passte auch der Titel des letzten Liedes, mit dem sich der Künstler in seiner Zugabe verabschiedete: „Das Beste kommt zum Schluss“.